
Es gibt meist nur wenige Kandidaten bei Bürgermeisterwahlen in Deutschland. Ein typisches Beispiel ist die Stadt Böblingen. Sechs Kandidaten wollten Oberbürgermeister in Böblingen werden. keiner war eigentlich qualifiziert. Das erklärt die niedrige Wahlbeteiligung von 36,2 %. Gute Nacht Demokratie!
Gewählt wurde der Alte Grüne Bürgermeister Stefan Belz, der in seiner letzten Amtszeit den wirtschaftlichen Niedergang und den Verlust vieler Arbeitsplätze u.a. etwa 1000 hochwertige Arbeitsplätze des IBM Entwicklungslabor und Gewerbesteuer erlebte. Die Schulen ließ man verkommen. Die Toiletten wurden erst vor der Bürgermeisterwahl renoviert.
Die Innenstadt wurde durch unsinnige Bebauung von Immobilien Spekulanten zerstört. Viele der überteuerten Wohnungen, die von Ausländern gekauft wurden, stehen leer. Das Sozialamt will sie bei Monatsmieten > 3000 € nicht belegen.
Arbeitsplätze wurden von der Stadt im nichtproduktiven Bereich gerne mit grünen Aktivisten besetzt.
Bauen war die liebste Beschäftigung des Bürgermeisters und des Gemeinderats gerne für die Verwaltung. Zwei neue Kindergärten in ökologischer Holzbauweise wurden gebaut, auf Flächen in direkter Nähe zu zwei bestehenden Kindergärten. Zitat „In Böblingen werden Kindergärten nicht dort gebaut wo man sie braucht sondern wo Platz ist.“ Ein schöner neuer Kindergarten ist fertig, kann aber nur zu 50% genutzt werden, da das Personal fehlt.
Am 2.Kindergarten wird seit Monaten trotz Öko Schnellbau gebaut. Es eilt auch nicht weil es dafür kein Personal gibt!

Eine neue Schule wurde für 75 Millionen € gebaut ohne vorher zu überlegen wie sich die pädagogischen Methoden in naher Zukunft ändern.
Die größte Dummheit des Bürgermeister und des Gemeinderats ist aber der Verkauf des Geländes des IBM Entwicklung Labors am Schönaicher First an einen Schweizer Immobilienkonzern.
Das IBM Labor wurde 1953 mit einem Satz des IBM Gründers Thomas Watson begründet „Give the young the money“ (das war Karl Ganzhorn aus Sindelfingen? Ab 1960 wurde ein Labor im IBM Stil in bester Lage am Waldrand Schönaicher First im IBM Stil gebaut, mit Tennis- und Sportplatz mit Gebäuden für die „IBM Familie“ . Thomas Watson hatte schon damals erkannt, daß exzellente Mitarbeiter das wichtigste Kapital in der Hightech Branche sind.
Eines der größten Probleme bei der Anwerbung von Mitarbeitern war der „Böblinger Bahnhofplatz Schock“ den die Frauen der Kandidaten bei Ankunft am Böblinger Bahnhof erlitten. Die tolle Lage des Labors und die interessante Aussicht Computer zu entwickeln hat aber viele ausgezeichnete Wissenschaftler und Ingenieure bewogen bei IBM zu arbeiten.

Die 2026 leerstehenden Gebäude und das bestens erschlossene Gelände mit Parkplatz und Bahnverbindung zu der Universität Stuttgart-Vaihingen mit Großrechner. Laser Forschung und Entwicklung, Fraunhofer Festkörper Forschung, Software Entwicklung, Maschinenbau und Automation der Fertigung. Flugplatz Stuttgart (20 min) und Zufahrten zu zwei Autobahnen (je 10 min).
In 20 km Entfernung liegt die Universität Tübingen mit medizinischer Forschung (KI für Madizin) und vielen Verbindungen zu den Herstellern medizinischer Geräte im Medical Valley Hechingen/Ebingen und im Bereich Tuttlingen.
Die Gebäude auf dem Gelände am Schönaicher First können mit geringem Aufwand zeitlich versetzt renoviert werden als Beispiel für Nachhaltigkeit. Eine Aufgabe eventuell für das renommierte Institut für leichte Flächentragwerke an der Uni Stuttgart.
Infrastruktur für Forschung und Entwicklung mit Labors gibt es mit idealen 2er Büros, Datenkabeln, Werkstätten, Rechner Räumen und Vortragssaal .
Es gibt eine Kantine, ein Vereinsheim mit Tennisplätzen, Sportplatz und Umkleideräume für Jogger und Radler. Ganz wichtig für die Teambildung sind Spazierwege im Wald für Gespräche
Einige der Gebäude sollten in Appartements und Familienwohnungen für Spitzenkräfte umgebaut werden.
Wichtig sind auch Schulen und Gruppen für die Familien von Software Spezialisten aus China und Indien, die es in Böblingen bereits aus den guten Daimler Zeiten noch gibt.
Politik und Presse lamentieren über den Rückstand der deutschen Industrie bei KI und Lasertechnologie. Bei vielen kleinen Firmen im Raum Stuttgart ist KI bereits in der Entwicklung angekommen. Es gibt auch schon mittlere Firmen in Baden-Württemberg die Laser Produkte seit Jahren anbieten und keine StartUps mehr sind.
Die Politik sollte sich darauf konzentrieren die Rahmenbedingungen für Zukunftstechnologien zu optimieren also Exzellenz Schulen und Universitäten zu schaffen. Relevante Forschung sollte gefördert und „irrelevante Forschung“ reduzieren, die in absehbarer Zeit weder Produkte noch Arbeitsplätze bringen.
Für Grundlagenforschung wie die für Laser seit 1960 in Stuttgart, die Material Forschung des Fraunhofer Instituts oder Optik bei Zeiss braucht man einen langen Atem. Das „Hauptprodukt“ der Grundlagenforschung sind aber die Menschen, die dabei Kenntnisse und Erfahrungen erworben haben, die sie dann in Entwicklungen auf vielen Gebieten einbringen.
„It‘s the people stupid!“
Diese brauchen einen SchoenZen Campus für Kooperation auf vielen Ebenen wo viele Dinge von der Organisation, der Finanzierung bis zur Produktentwicklung anders gemacht werden müssen als beim Deutschland Tempo.
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