Astrophysiker Lesch schwadroniert bei Lanz über den Klimawandel

Grüsse aus der Eiszeit

Der Astrophysiker Lesch ist ein atypischer Vertreter seiner Zunft. Physiker sind typisch recht introvertiert, arbeiten im Stillen und veröffentlichen die Resultate ihre Arbeiten in Fachzeitschriften, die allenfalls einige Fachkollegen lesen und aus Mitleid als Referenz angeben.

Herr Lesch hat erkannt, dass man damit der Physik keinen guten Dienst erweist. Mit der Methode kann man kein Geld für die Wissenschaft einwerben. Herr Lesch hat als Hochschulprofessor die Fähigkeit entwickelt komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen. Es ist durchaus ein Vergnügen seinen Ausführungen zur Astrophysik zuzuhören.

Leider meint er, dass er auch ohne Faktenwissen und Forschung auf anderen Fachgebieten Experte ist. In der Talkshow Lanz&Lesch vom 14. August, 2018 schwadroniert er mit dem Klimawandelexperten des ZDF, Markus Lanz über die verheerenden Folgen des Klimawandels in der weiten Welt. Nun kann man über den Klimawandel beliebig streiten und mit Wahrscheinlichkeiten für die Zukunft um sich werfen. Leider kann man aber Fakten der letzten 30 Jahre nicht ignorieren. Hier fällt Lesch auf die üblichen Fehlurteile der selbsternannten Klimaexperten.

  • Lesch: „Der Grundwasserpegel sinkt in vielen Gegenden dramatisch weil es im Winter weniger regnet“. Fakten:
    Seit 1881 hat die durchschnittliche Niederschlagsmenge in Deutschland um 10% zugenommen. Seit 1965 gab es einige besonders feuchte Jahren. Quelle Umweltbundesamt: Niederschläge 1901 bis 2016 : Trends Niederschläge
    Intensive Landwirtschaft in trockenen Gebieten lässt Grundwasserpegel deutlich sinken.
  • Lesch: „Die Grosswetterlagen in Deutschland haben sich verändert. Es gibt mehr extreme Wetterlagen: mehr extreme Hitzetage und mehr Starkregenfälle“. – Fakten
    Ein wissenschaftlicher Bericht des Berliner Instituts für Klimaforschung ( PIK ) kann keine statistisch signifikante Veränderung bei den Wetterlagen in den letzten 50 Jahre feststellen. Die Statistik gibt das einfach nicht her. Starkregen hat in Deutschland nicht statistisch signifikant zugenommen. Quelle: Rohdaten des DWD.

Bei den Waldbränden stellt sich Lesch dann selbst eine Falle. So werden die natürlichen Waldbrände gerne durch „natürliche“ Glasscherben verursacht. Das trockene Totholz in den deutschen Fichtenplantagen ist als Anzündholz bestens geeignet. Ein Besuch in den Waldbrandgebieten z.B. in Kalifornien würde Herrn Lesch schnell klarmachen, dass über 90% der Brände Man Made sind.

Es gibt sicher genügend „echte Daten“ zum Klimawandel. Welche Vorhersagen in der Zukunft davon wahr werden wird man sehen. Wahrscheinlich wird das Geschwätz von gestern aber niemand mehr interessieren.

Seriöse Wissenschaftler sollten die üblichen Gemeinplätze nicht kritiklos übernehmen und auch den Talkmastern widersprechen, die Fake News zu den Aktuellen Folgen des Klimawandels am laufenden Band verbreiten.

Jetzt soll der Klimawandel auch beim Einsturz der Brücke in Genua mitschuldig sein.

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Fake News of the Day -15.8.2018 Mariae Himmelfahrt

„Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist ein am 1. November 1950 durch Papst Pius XII. verkündetes Dogma der römisch-katholischen Kirche. Die Dogmatisierung wurde in der apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus bekanntgegeben.“ – Quelle Wikipedia

Die vatikanische Staats-Lobby hat es u.a. in Bayern geschafft durch einen Feiertag ihren Anhängern Zeit für Demonstrationen zu geben , die nicht genehmigt werden müssen.

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