Die Strafe für das „schwarze“ Oberschwaben – Endlager

Oberschwaben ist eine der letzten Bastionen der „Schwarzen“ in Baden-Württemberg. Die Grünen haben sich deshalb eine interessante Strafe ausgedacht. Nachdem schon lange vor der Wahl klar war, dass nach der Wahl die Suche nach Endlagern auch in Baden-Württemberg eröffnet wird (siehe Mappi Schlappi ... ) – nur die Akteure haben gewechselt – verfolgen die Grünen eine interessante Strategie. Oberschwaben wird als potentieller Standort für ein Endlager ins Spiel gebracht. Das kann die neue Baden-Württembergische Regierung ohne jede Verpflichtung tun. Für die Endlager ist schließlich der Bund und damit die CDU zuständig. Sollte der Bund tatsächlich ein Endlager in Oberschwaben erkunden, werden wohl auch noch die letzten schwarzen Wähler mit den Grünen protestieren.

Nachtrag am 12.4.2013: Was lange währt kommt doch. Proteste in Singen gegen Atommüll-Endlager.  Schwach  radioaktiver Müll wird schon seit Jahren in den Salzbergwerken in Stetten bei Haigerloch und bei Heilbronn (es stürzen die Brocken) verfüllt. Ein lukratives Geschäft! Siehe auch: Umweltskandal in Baden-Württemberg

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IKG Schule im Netz – Mathe lernen auch für Eltern

Die in allen Unternehmen heute übliche Unterstützung der Geschäftsvorgänge fehlt an Deutschlands Schulen fast ganz. Nicht einmal klassische Verwaltungsvorgänge wie Klassenlisten, Stundenpläne, Krankheitsvertretungen usw sind so organisiert wie man das von einem modernen Unternehmen erwarten kann. Dass es auch anders geht zeigt das Isolde-Kurz-Gymnasium in Reutlingen. Hier haben engagierte Lehrer oft im Kampf gegen des Kultusministerium und mit der Unterstützung der lokalen Unternehmen ein vorbildliches IKG Schulportal für Schüler und Lehrer aber auch für die Eltern aufgebaut, das sowohl die Verwaltungsvorgänge als auch den Unterricht unterstützt. Dabei werden nicht einfach irgendwelche Internet Angebote genutzt sondern diese zur Ergänzung des Präsenz-Unterrichts eingesetzt. Eine äußerst hilfreiche Sache sind z.B. die Sammlung von Übungsaufgaben, die von Universitäten erstellt und kostenlos zur Verfügung gestellt werden. In die Mathe Foren sollten auch mal Eltern rein schauen, damit sie sich ein Bild der Anforderungen in den verschiedenen Klassenstufen machen können.

Nun können nicht alle Schulen solch ein Portal sofort einführen – dazu fehlen die geschulten Lehrer,  die sich da aber von den Schülern helfen lassen können. Der technische Aufwand für ein solches Portal war bisher auch zu hoch. Inzwischen kann man solche Portale zum Einstieg aber auch im Netz für ca. 50 € im Monat betreiben lassen (Hosting). Ein professionelles IBM Websphere Portal kostet ohne Mengenrabatt als Cloud Service etwa 250 €. Solche Beträge kann sich wohl jede Schule leisten. Das wird wohl häufig schon am Papier gespart werden. Es ist zu hoffen, dass mit der neuen Regierung in Baden-Württemberg ein frischer Wind in den Schulen aufkommt. Für die Verbesserung der Schulen braucht man nicht immer nur mehr Lehrer. Man muss aber die Arbeit besser organisieren genauso wie es die Unternehmen in Baden-Württemberg machen und damit weltweit erfolgreich sind.

Siehe auch: In Mathe bin ich Deko in Ingenieure – die Trottel der Nation

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