Bruchlandungen Deutscher Minister in Afrika

Schon der Wirtschaftminister Rexrodt, FDP, musste 1996 in Afrika auf dem Rückflug von Südafrika mit einer Maschine der Bundeswehr notlanden und vor der Notlandung Treibstoff ablassen. Für den Weiterflug musste der Pilot mit der Mütze Geld für Kerosin sammeln. Kreditkarten wurden nicht akzeptiert. Bei einem kleinen Ausflug an den Viktoria See hatte sich der Minister dann noch eine Schwere Malaria geholt.

DIABCARD – Gesundheitskarte IBM Böblingen 1996

Frau Baerbock tourt als Aussenministerin unerschrocken durch exotische Länder und scheut keine Gefahr. Es muss ja nicht immer gleich Malaria sein.

Verblüffend finden sich in jedem exotischen Land Angestellte der parteinahen Stiftungen der politischen Parteien (Konrad Adenauer. Friedrich Ebert, Heinrich Böll Stiftung in Asien…) für eine angemessene Begrüßung. Schwer vorstellbar dass sie von dort ihrem Auftrag, politische Bildung für deutsche Bürger, nachkommen können. Eventuell arbeiten sie auch im Ausland-Home-Office

PS Als Mitglied der Delegation von Wirtschaftsminister Rexrodt zum Thema Gesundheitskarte sollte ich auch nach Afrika fliegen.. Zum Glück hatte ich aber wichtigere Geschäftstermine. So blieben mir Malaria, Diarrhöe und andere Mitbringsel erspart!

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Benko leimt Stuttgarter Bürgermeister und Gemeinderat

Ministerpräsident Kretschmann und der Stuttgarter Bürgermeister Nopper glauben noch immer dass Baden-Württemberg und Stuttgart Weltspitze sei. Dabei ist es zum Zentrum der Automobilkrise geworden, Schulen werden immer schlechter, die einst zur Weltspitze gehörende Technische Hochschule (einst mit gleicher Reputation wie die ETH) ist zu einem Tummelplatz für „..ie“ Fächer geworden. Selbst der VfB Fussballverein, für den das Stadion aufwändig umgebaut wird, kämpft nur um den Abstieg.

Grosse Unternehmen wie Daimler, Bosch, IBM, Versicherungen usw sind aus Stuttgart in die Umgebung mit niedriger Unternehmenssteuer und genügend Parkplätzen ausgezogen.

Mit dem. Bahnhofprojekt Stuttgart 21 ist man das Opfer von Grundstückspekulanten geworden und hat 10 Milliarden „Sondervermögen“ versenkt. Nun versucht man mit dem Umbau der Oper eine Spitzenstellung bei Ballett und Musik zu erreichen. Die B-W Forschungsministerin war ja Rektorin der Kunsthochschule!

In der Königstrasse, der Kaufmeile, stehen Kaufhäuser und Geschäftsbauten leer und werden abgerissen. Der Baugrund wird wie gehabt an Bauspekulanten verhökert. Dabei hätte Stuttgart z.B. mit dem Abriss des Karstadt Gebäudes eine Chance den alten Kern, Schloss und Marktplatz wieder sichtbar und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Motto: Vernichtung anstatt Stadtverdichtung!

Nun sollte man annehmen, dass man in Stuttgart aus den Pleiten der Vergangenheit etwas gelernt hat. Leider hat man sich wieder auf einen raffinierten Bauspekulanten eingelassen.

Der österreichische Bauspekulant René Benko benutzt eine Lücke im österreichischen Insolvenzrecht um günstig an attraktive Grundstücke zu kommen.

Er kauft insolvente Unternehmen wie z.B. Kaufhäuser mit hohen Insolvenzlasten auf, z.B. Entschädigung von Mitarbeitern, Anschliessend zerlegt man die Firmen in Teile. Die unprofitablen Firmen gehen in Insolvenz. Nur die Filetstücke, die Grundstücke, behält man. Anschliessend zwingt man die Stadt mit Drohungen das Baurecht zu ändern damit die Grundstücke wertvoller werden. (Mit der Methode ist schon der Vater von Donald Trump reich geworden.) Die Methode wird auch bei Aktiengesellschaften gerne angewendet um weniger profitable oder Geschäftsteile loszuwerden, die hohe Investitionen erfordern oder viele „alte“ Mitarbeiter haben.

Es ist verblüffend wie naiv unsere Politiker und Abgeordnete/Gemeinderäte sind.

Mit komplexen Operationen und Verträgen nach ausländischem Recht und Englisch sind unsere demokratischen Organe und die Leiter ihrer Firmen offensichtlich überfordert.

PS Der Vorsitzende der Credit Suisse konnte die englischen Verträge, die er laufend unterschrieb weder lesen noch verstehen!

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