Schäuble erhält Karlspreis – zu Recht!

Den Karlspreis erhält man, wenn man sich als Europäer verdient gemacht hat und man gewillt ist, auch mal ein Gläschen Champagner mit dem Aachener Klüngel zu trinken. Nach Erhalt dieses Preises ist man moralisch noch mehr verpflichtet, ein guter Europäer zu sein. Die meisten Karlspreis Jubler haben aber wahrscheinlich noch nie eine Biographie des Kaisers Karl V gelesen. Die Parallelen der Situation des Kaisers mit der heutigen Situation Schäubles sind mehr als verblüffend. Zitat „Von großer Bedeutung für die Finanzierung des kaiserlichen Haushalts sollten Kredite werden“. Kredite hat man also damals schon für die Kaiserwahl gebraucht.

Ähnlich war Schäuble auch mit Kohl bei der illegalen Geldbeschaffung für die Schwarz-Rot-Wende der CDU dabei. Karl V wollte ein Reich mit vielen verschiedenen Nationalitäten und Regionen schaffen, die eigentlich immer selbständig bleiben wollten. Die Verwaltung war in den Händen französischer Bürokraten meist aus dem Burgund. Die Deutschen hatten im Reich zu zahlen, aber nichts zu sagen. In der Regierungszeit Karls stiegen die Schulden trotz dauernder Aufnahme von Krediten immer mehr an. Eigentlich wusste niemand so genau wieviel Schulden man in den verschiedensten Töpfen hatte und wem die zukünftigen Steuereinnahmen schon versprochen waren. Die Höhe der Schulden, meist rohe Schätzungen, war höchst geheim.  Ein Großteil der Schulden wurde durch eine deutsche Bank, die Fugger, garantiert. Die Gläubiger sahen meist ihr Geld nicht wieder, gaben aber immer wieder neues Geld in der Hoffnung, das bereits gespendete Kapital nicht ganz zu verlieren. Das ging einige Zeit gut dank dem Geschick der Fuggers und da man unverhofft neues Kapital aus den Kolonien in Amerika beziehen konnte. (Heute druckt die FED das Geld für alle). Auch heute gilt die Devise – Wunder gibt es immer wieder! Letzendlich kam es aber zum großen Crash u.a. ausgelöst durch die Reformation weil viele Leute jetzt Schreiben und Lesen lernten und ähnlich wie bei Blogs heute, viele Leute publizieren konnten. Die Piraten waren damals die Reformierten, die anders als die Lutheraner eine dezentrale Kirche wollten.

Das zentralistische Großreich Karls wurde nach seiner Abdankung 1555 in hunderte von Einzelteilen zersplittert. Die Fugger (die Deutschen) waren Pleite und verloren ihr Vermögen bis auf die wenigen Immobilien, die ein weiser Fugger rechtzeitig für seine Lieben erworben hatte. Damit können die Nachfahren auch heute noch in bescheidenem Luxus leben.

Eigentlich stimmen die historischen Fakten mit der heutigen Situation sehr gut überein. Eigentlich ist nur unklar, ab Schäuble bereits für seine Familie Immobilien und Wälder aufkauft.

Siehe auch: Schluss mit dem DAXen – jetzt wird gefuggert

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