Bekenntnis – auch ich hatte ein Konto in der Schweiz

Geld_Intund zwar nicht bei einer Bauernbank im Aargau sondern bei einer vornehmen Bank am Genfer See. Dieses Konto musste ich bei einem geschäftlichen Termin eröffnen, bei dem es um den Ausbau der IT der Bank ging. Der IT Leiter meinte vor dem Gespräch, dass man bei seiner Bank auch Kunde sein müsste, wenn man mit der Bank Geschäfte machen möchte. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich ein Formular ausgefüllt, meinen Ausweis vorgezeigt und schon war ich geschätzter Kunde einer vornehmen Schweizer Bank. Über 20 Jahre war auf dem Konto kein Geld (die Überweisung aus Deutschland war zu teuer und mein Einkommen aus meinem Familienuntenehmen mit unbeschränkter Haftung zu niedrig). Die Post von der renommierten Bank hat mir aber bei meinem Postboten sehr viel Ansehen verschafft.  Im Gegensatz zu den Reichen habe ich mein Konto und meine nicht vorhanden Einnahmen brav dem Finanzamt gemeldet. Nachfragen gab es nie.

Nach der Kavallerie Attacke von Herrn Steinbrück hat die Schweizer Bank aber offensichtlich ihre Kundenlisten geprüft und mein Konto gelöscht, da ich der Bank keinen Gewinn gebracht habe. So habe ich ein schönes Status Symbol verloren und erscheine auf keiner geheimen Liste. “ S’isch au reacht“ würde der Schweizer sagen.

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