Welches Auto brennt besser – Diesel, Benzin, Elektro?

10D868BC-3500-4709-BE5D-21EA0A93A965Feuerlöscher im Mercedes Dienstwagen

FEURIO – bei der Diskussion um die Neue Mobilität mit autonom gesteuerten Elektrofahrzeugen wird nur über die Schonung der Umwelt diskutiert. Die Schonung der Insassen des Autos spielt offensichtlich keine Rolle. Wohl nur wenige Autofahrer werden wohl wissen, daß Benzinfahrzeuge schneller und besser brennen als Dieselfahrzeuge. In Deutschland geraten täglich etwa 40 Autos in Brand. Bei einem Friseurbesuch verriet mir ein älterer Vertreter, der  jährlich über 100 000 km fährt, warum er nur Diesel kauft. Mit Benzinern hat er schlechte Erfahrung gemacht: drei seiner Fahrzeuge gerieten bisher in Brand! Seither fährt er nur noch Diesel und hat in den letzen Jahren nie einen Brand gehabt! Vielfahrer ordern ihren Benziner bei Mercedes mit dem optionalen Feuerlöscher, der vorne am Sitz griffbereit angebracht ist.

Die schlauen Berater von DEKRA raten sich bei einem Fahrzeugbrand schnell zu entfernen um sich nicht in Gefahr zu bringen. Pech wenn nach einem Unfall die Insassen nicht aus dem Auto herauskommen.

Elektrofahrzeuge benutzen keine brennbaren Kraftstoffe und sollten eigentlich völlig ungefährlich sein. Die E-Auto Lobby rechnet schon aus den wenig bekannten Fällen von Unfällen mit Elektrofahrzeugen ein geringeres Brandrisiko aus – ein Fall von Statistik Schwachsinn, wenn man Millionen von Bränden mit konventionellen Fahrzeugen und die wenigen Fälle von Bränden mit Elektrofahrzeugen vergleicht.

Das Problem bei den Elektrofahrzeugen ist die Batterie mit einer Energiedichte ähnlich wie Dynamit. Zum Glück zünden Batterien schlechter als Dynamit. Die Testingenieure für Batterien führen ihre Versuche aber vorsichtshalber in Betonbunkern durch. Eine brennende Batterie läßt sich mit konventionellen Mitteln von der Feuerwehr nicht schnell löschen.

Die Sicherheit der Batterie ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal (das gilt auch für die Smartphone Akkus). Bei der Vielzahl von Batterieherstellern im In-und Ausland kommt auf das Kraftfahrtbundesamt wohl eine Aufgabe zu, für die es nicht gerüstet ist. Selbst wenn E-Autos relativ sicher sind muss man noch mindestens 20 Jahre auf den Straßen mit konventionellen und mit natürlicher  Dummheit gesteuerten Autos rechnen, die z.B. bei einem Unfall im Stau ihre „E-Gegner“ auch in Flammen setzen. Hybride E-Autos bringen das Benzin für das Feuer nach einem Schmorbrand sogar selbst mit.

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Marco Bülow tritt aus SPD aus und wird Freier Abgeordneter

Marco Bülow, wurde als SPD Kandidat in direkter Wahl in Dortmund gewählt. Damit ist er als Bundestagsabgeordneter durch die Mehrheit der aktiven Wähler in seinem Wahlkreis besser legitimiert als die vielen Genossen, die über Listen mit viel Geklüngel ins Parlament gekommen sind. Da er sich mit der derzeitigen SPD Parteilinie nicht mehr identifizieren kann ist es richtig, daß er aus der SPD austritt. Seine ehemaligen Parteigenossen möchten nun, daß er sein redlich erworbenes Mandat zurückgibt. Das sollte er keinesfalls tun – schließlich haben ihn die Wähler und nicht die SPD Genossen gewählt. In Zeiten des Nierdergangs der erVOLKSlos Parteien werden sich wohl noch mehr unabhängige Bundestagsabgeordnete vom Acker machen, um ihre Chancen für eine Wiederwahl zu erhöhen.

Marco Bülow sollte sich aber gut überlegen ob er sich der Bewegung von Sarah Wagenknecht Aufstehen anschließt. Da kommt man nur von der Nahles-Falle in die Wagenknecht-Mühle. Es ist besser Freier Abgeordneter als Mitglied einer kleinen Gruppe von Sektierern zu sein. Marco Bülow hat mutig bisher in Partei und Parlament richtig gehandelt. Er hat weder Andrea Nahler als SPD Parteivorsitzend noch Angela Merkel als Bundeskanzlerin gewählt. Er hat wohl mehr Gespür für die politischen Strömungen und Notwendigkeiten bewiesen als die Mehrheit der SPD Genossen.

Im Zeitalter der Koalitionen von kleinen Parteien können Freie Abgeordnete, die nach Sachlage und ihrer gemäß ihrer Überzeugung abstimmen, in Zukunft sehr wohl politischen Einfluß nehmen. Wer wagt gewinnt – der Wagenknecht verliert!

Siehe auch:

Versager steigen auf – Nahles und Dobrindt

Schulz, Söder, Nahles – bei Parteimitgliedern hui bei Wählern Pfui

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