Der kleine Wulff ist noch nicht kleinlaut

Diese Website wurde am 1.7.2010 nach den Querelen um die Wahl von Herrn Wulff zum Bundespräsidenten begonnen. Schon damals hatte die Schwarmintelligenz gewusst, dass Herr Wulff weder das intellektuelle noch das moralische Format hat, unseren Staat als Bundespräsident zu vertreten. Herr Wulff hat ja nur seine Freunde für sein kleines privates Glück mit einer jungen, zweiten Dame bezahlen lassen. Sicher ist das nur eine Rückzahlung hinterzogener Steuern aus der Schweiz gewesen. Der andere Niedersachse, Herr Schröder, läßt sich sein drittes Glück ja auch vom lupenreinen Demokraten Putin bezahlen. Selbst Herr Kohl begab sich im hohen Alter noch auf Freiersfüße damit wir dann von seiner Spät-Gattin gegen hohes Honorar einmal erfahren können, wo die Millionen an Bestechungsgeldern verblieben sind.

Noch beschämender ist, dass die Bundesregierung vertreten durch die Bundeskanzlerin dem Täter Wulff, das volle Vertrauen ausspricht. Zitat des Regierungsprechers „Die Bundeskanzlerin hat volles Vertrauen in die Person und in die Amtsführung von Christian Wulff“. Aber Achtung, der Allerletzte, der das volle Vertrauen der Kanzlerin auch genoß, war unser Fälschungsverteidigungsminister Guttenberg.

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Trinken à la Haydn um die Finanzkrise zu vergessen

Bevor die „Krise“ im neuen Jahr voll zuschlägt sollte man es im alten Jahr noch richtig krachen lassen. Als passendes Getränk empfiehlt sich der Punsch von Papa Haydn, der sich bevorzugt in die Dienste von Herren begab, die das Geld anderer Leute großzügig ausgegeben haben.

Der ungarische Fürst Paul Anton I. Graf Esterházy machte wie viele Politiker heute einfach Schulden, um u.a. einen Musiker wie Haydn zu beschäftigen und damit in die Geschichte einzugehen. Seine Schuldscheine kann man gebündelt heute im Schloß Esterhazy in Eisenstadt besichtigen.

Auch damals hat man Schulden schon gebündelt. Seine Erben haben 80 Jahre gebraucht, um seine Schuldscheine auszulösen und alle Schulden zu bezahlen. Nachdem Haydn so gute Erfahrung mit einem Schuldenexperten gemacht hatte, begab er sich nach England und komponierte für den Prinzen von Wales, ebenfalls ein begnadeter Schuldenmacher. Dort lernte er das Rezept für den Lieblingspunsch des Prinzen kennen und lieben. Hier das Rezept für den „Prince of Wales Punch“, das sehr gut auch in die heutige Zeit passt:

http://culinariaeugenius.wordpress.com/2010/12/17/victorian-holiday-punches/

  • 1 Flasche Champagner
  • 1 Flasche Burgunder
  • 1 Flasche Rum
  • 10 Zitronen
  • 2 Orangen
  • 1 1/2 Pfund Zucker

Quelle: Haydn: a creative life in music by Karl Geiringer   S. 108

Schon nach einigen Gläsern dieses Punsches ist die „Finanzkrise“ vergessen. Wahrscheinlich aber nur bis zum nächsten Morgen, wenn der Katzenjammer kommt.

Merke(l): Nur wer Schulden macht geht in die Geschichte ein – wer anderen Geld leiht wird vergessen.

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