NY Times: Putin und Russland haben bereits verloren

In einem NY Times Artikel zum Krieg in der Ukraine wird die interessante Frage (Clausewitz – Zerstörung ist kein sinnvolles Ziel) gestellt: was hat Russland davon wenn der Krieg gewonnen ist?

Die Antwort: real nur Nachteile. Russlands Gesellschaft ist auf Jahrzehnte in das System Putin gezwängt. Kein besseres Leben für den Großteil der Bevölkerung ist in Sicht. Die Erkenntnis eines russischen Bürgers: „Keiner liebt uns aber alle fürchten uns“.

Dafür kann man sich aber nichts kaufen. Allenfalls können sich die Alten die Lage schön trinken.

WW Stromverbrauch

Ein wichtiges Anzeichen für das Wohlergehen, die Siedlungsdichte und die Industrialisierung ist der Stromverbrauch – was der Strom nicht schafft müssen die Menschen selbst machen.

Russland hat im Gegensatz zur EU unendlich viel Raum für Entwicklung im eigenen Land. Bis auf einige Zentren ist das Land spärlich entwickelt. Es gäbe also im eigenen Land genug zu tun und viele Gründe ausländische Firmen zu Ansiedlungen einzuladen.

China, Südkorea u.A. haben das erfolgreich mit Sonderentwicklungszonen gezeigt. Ganz wesentlich ist dabei, dass in den Zonen andere Gesetze für die Wirtschaft aber auch für „Fremdarbeiter“ gelten.

Interessant ist die hohe Stromdichte in Indien! Ein Entwicklungsland!

Mit einem unberechenbaren Führer wie Putin und den von ihm geprägten Staat gibt es wohl wenig Firmen die in Russland investieren wollen. Dabei wäre das Modell Sonderwirtschaftszone sowohl für Russland und speziell für Afrika dem „schwarzen Stromverbrauch“ Kontinent äusserst interessant. Mit Photovoltaik kann man in Afrika sehr kostengünstig Strom herstellen. In Sibirien ist das leider in FrühlingHerbst und Winter nicht möglich.

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Freikirchen in USA entscheiden die Präsidentschaftswahl

Intelligente und tatkräftige Deutsche, die mit der Obrigkeit, Staat, Kirche und mit ihren Perspektiven unzufrieden waren, haben ihre Ersparnisse zusammengekratzt und sind in andere, Länder z.B. Pfalz, Preussen, Österreich-Ungarn, Nord- und Südamerika oder sogar nach Afrika ausgewandert. Für arme Leute haben die Heimatgemeinden die Überfahrt bezahlt um die Gemeindekasse zu entlasten

die Auswanderer organisierten sich Typisch in Freikirchen, die sich selbst verwalteten und ihre Lehrer und Pfarrer selbst wählten und keine hierarchische Organisation wie die der katholischen Kirche oder der deutschen Amtskirchen akzeptierten.

Es gibt unzählige Freikirchen. Häufig gründet auch ein Pfarrer eine eigene Freikirche. Charismatische Führer gelingt es auch mit einer Lehre mehrere Gemeinden zu einem grösseren Bund zusammen zu fügen zum Beispiel: United Church of Christ, Adventisten, Methodisten usw

Beispiel: Seventh Day Org USA

Diese Freikirchen bekommen ähnlich wie unsere Amtskirchen zunehmend Probleme durch das Chaos der Meinungen und Botschaften, die über das Internet verteilt werden können. Es entwickeln sich Subgruppen um Influencer, die alle möglichen Lehren verbreiten und andere Gruppen „missionieren“.

Mit ihren abstrusen Ideen, die sie anderen aufzwingen wollen, haben sie in USA erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung und die Politik.

Ein aktuelles Beispiel

„The United Methodist Church Comes Apart – The New York Times A quarter of the denomination’s churches have left, as the faith divides over L.G.B.T.Q. policies.“ NY Times
— Weiterlesen www.nytimes.com/2023/12/18/us/the-united-methodist-church-schism.html

Vordergründig geht es um Sexualität. Dahinter steckt aber ein Streit ums Geld und Macht. Die Methodisten haben anders als die „echten Freikirchen“ eine hierarchische Organisation ähnlich wie die evangelischen Amtskirchen. Sie sammeln Spenden (freiwillige Kirchensteuer) , die speziell bei reichen Gemeinden, die große Hospitäler und Universitäten betreiben, in die Millionen gehen können.

Auch die regelmäßige Versetzung der Pfarrer alle drei Jahre kommt bei den Gemeinden und ihren charismatischen Führern nicht gut an. Anders als bei deutschen Amtskirchen hat das Charisma und die Qualität des Pfarrers wesentlichen Einfluss auf die Zahl der Kirchenmitglieder und ihren Zahlungen. Es wird der Zehnte des Einkommens erwartet.

Die amerikanischen Freikirchen haben in der Tradition von Nonnen und Mönchen eine Gesundheitsindustrie mit Schulen, Ausbildung für Schwestern und Universitäten für Ätzte aufgebaut. Die Behandlungen sind aber nicht umsonst sondern extrem teuer ganz im Sinne der pietistischen Lehre dass Reichtum die Belohnung für christlichen Lebenswandel ist.

Empfehlung: mal am Sonntag in der Schweiz einen Gottesdienst der Calvinisten besuchen und die einfachen Ketten der frommen Crauen mit grossen Diamanten, Smaragden und andern Edelsteinen bewundern.

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