Organisationsformen der Politikaktivisten

Für Gruppen, die sich in der deutschen Gesellschaft engagieren wollen, gibt es viele Organisationsformen. Der Umgang mit Geld und Verantwortung für Aktionen, Versammlungen, Demonstrationen und Versammlungen muss im Rahmen des deutschen Rechts geregelt werden.

Traditionell organisiert man sich in Vereinen, Parteien, Kirchen, gemeinnützige Stiftungen usw.

Der neueste Trend sind Organisationen die sich an keinerlei Regeln und Gesetze halten.

Schönes Beispiel: die Querdenker Bewegung mit ihrem Anführer Ballauf, an den Spenden als Schenkung wie versprochen direkt auf sein Konto gingen. Da kann man nicht, wie bei Vereinen oder Parteien, die Verwendung gemäß Satzung kontrollieren.

Die Fridays for Future Bewegung hat überhaupt keine Organisation ist als nicht rechtsfähige Personenvereinigung organisiert und beschreibt ihre unorthodoxe Methode der Finanzierung.

Die Organisation hat keinerlei demokratische Strukturen und wird durch Einzelpersonen, Prototyp Greta, speziell im Web repräsentiert. Der Trend geht generell zum „Führer:in“ wie z.B. das Bündnis Sarah Wagenknecht oder „Merz CDU“. Da gibt es abenteuerliche Formen der Organisation.

Auf der Webseite von Fridays fir Future gibt es kein Impressum und keine Hinweise zum Datenschutz.

Bildschirmkopie aus der Webseite

Da Niemand&Keiner für die Webseite verantwortlich ist kann man auch niemand verklagen.

Auch Produkt-Werbung wird heute über Influencer gemacht, da dann die Hersteller für falsche Aussagen nicht belangt werden können.

Es ist verblüffend welche gesetzliche Regeln in Deutschland missachtet oder „kreativ interpretiert“ werden können.

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Kommt jetzt der Klimi?

Die grünen Klima-Ideologien müssen jetzt erkennen, daß im normalen Etat des Bundes kein Geld für Investitionen und die Zerstörung der gewachsenen Energie-Infrastruktur vorhanden ist.

Alternative: Geld Drucken

Diese Situation ist nicht neu

  • Eine Meisterleistung war der Verkauf von Ablassbriefen zur Renovierung des Petersdoms durch die katholische Kirche. Verkauft wurde eine Illusion – der Erlass der Sünden. Den Vertrieb leisteten die Pfarrer in den Kirchen und Agenten, eine frühe Form des Versicherungsvertreters. Ähnlichkeiten mit der Werbung zur Rettung der Welt vor dem Klimawandel sind wohl nur zufällig! Ein schönes Beispiel für Nachhaltigkeit, die durch die Kirchensteuer in Deutschland gestützt wird.
  • Kriege wurden schon immer über Kriegsanleihen, eine frühe Form des Sondervermögens, finanziert. Im Mittelalter organisierten die Fugger das Geld für Kriege. Gerne auch für beide beteiligten Parteien. Im 18. Jahrhundert finanzierte Madame Kaulla (Mitgründerin der Deutschen Bank) viele Fürsten und ihre Kriege mit ihrer Bank (Die reichste Frau der Zeit!) Auch Kaiser Wilhelm hatte nicht genügend Geld für seine aus Steuern finanzierte Traumflotte. Ihm verdanken wir die Champagner/Sektsteuer. Die Bürger waren begeistert dass sie für das “Vaterland” spenden durften.
  • Hitler erfand die Kampagne “Gold gab ich für Eisen” – eine Meisterleistung der politischen Kommunikation. Die deutschen Frauen waren stolz ihren Schmuck gegen Eisenbroschen einzutauschen.
  • Nach der Wende zahlten die Deutschen klaglos viele Jahre mit dem Soli im Mittel 15 Milliarden Euro für den Wiederaufbau Ost.

Dagegen ist das fehlende Geld für den 60 Milliarden Klimafonds eine überschaubare Summe. Die einfachste Finanzierung könnte man durch Verlängerung und Umwidmung des Soli erreichen. Die Bürger haben bis jetzt den Soli klaglos bezahlt und müssten sich gar nicht umgewöhnen. Die Verwaltungsinfrastruktur gibt es noch. Eine neue Infrastrukur aufzubauen würde im Deutschlandtempo mindestens 5 Jahre dauern!

Eine andere Lösung wäre die Wiedereinführung der “Bundesschätzchen”. Das war für die Bürger eine “mündelsichere” Geldanlage mit sicheren Zinsen. Der Teil der Bevölkerung, der die Klimawende aus vollem Herzen unterstützt, würde sicher jubelnd große Summen zur Verfügung stellen! Die Verwaltung der Bundesschätze war eine aufwändige “Papierschlacht” mit vielen Angestellten in der Behörde. 2003 wurde das Verfahren von IBM u.a. mit einer KI Anwendung für die Erkennung der Formulare und der Handschrift automatisiert. Es wurde in der Behörde aber kein Personal abgebaut nur der Soli.

Das Problem kann man heute in einem Land, in dem fast alle Bürger mit Handy und PC umgehen können, sehr effizient verwalten. Allerdings muss hauptsächlich die Behörde digitalisiert werden.

Den Banken war und ist ein Staatsfond natürlich ein Dorn im Auge. Ein Crowd Funding für langfristige staatliche Investitionen wäre mal ein echter Wumms.

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