Ärgernis – Parteifreunde und Parteifeinde in der FDP

Bezeichnend wie offen der Umgang in einer typischen Partei wie der FDP Baden-Württemberg ist, zeigt das Ergebnis der Wahlen beim Parteitag in Offenburg. In geheimer Wahl erhielten die Landeschefin nur 66,8 % der Stimmen und ihr Vize Ernst Burgbacher 64,9 %. Das Ergebnis wäre sicher noch schlechter ausgefallen, hätten viele enttäuschte Parteimitglieder nicht schon vor der Abstimmung den Parteitag verlassen.

Dagegen wurde Ulrich Goll einstimmig (bei einer Entaltung – das war wohl Goll selbst) zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2010 gewählt. Nun  kann man ja nicht glauben, dass alle FDP Schafe in Baden-Württemberg voll mit Herrn Goll (Ferrari und Pistolen Besitzer) einverstanden sind. Die Erklärungs ist aber ganz einfach – die Wahl war nicht geheim. Kein Abgeordneter hat sich getraut mit Nein zu stimmen, da er sich davon Nachteile in der Partei  ausrechnen kann (oder hatten die Hasen Angst vor Herrn Golls Pistolen?).

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