Modernisierung der Landesverwaltung in Baden-Württemberg nach den Wahlen?

Der Koalitionsvertrag von Grün/Rot erhält wie beim Start einer neuen Regierung üblich eine umfangreiche Liste von Verbesserungen im Land auf allen möglichen Gebieten. Man findet aber nur sehr magere Hinweise wie der Betrieb der Landesbehörden durch moderne IT Infrastruktur grundlegend modernisiert und effizienter gemacht werden kann. Man findet kein Wort über die Verbesserung der Infrastruktur bei Schulen und Universitäten (der größte Ausgabebrocken des Landes) oder Einsparungen bei Landesbehörden, um sie ähnlich effektiv zu machen, wie moderne Industrieunternehmen. Dabei wäre frischer Wind in den Amtsstuben nach Jahrzehnten CDU Herrschaft dringend nötig. Dort haben  Ingnoranz für moderne, bürgernahe Verwaltungsverfahren, Mangel an Finanzmitteln und ein nicht gerade progressiver Kreis von „Haus“Beratern  eine konsequente Modernisierung der Landesverwaltung speziell im Kultusministerium verhindert. IT Projekte im Land waren meist vom Wunsch geprägt, den im Land ansässigen IT Firmen Aufträge zu erteilen. Das ist im Prinzip ja nicht schlecht. Man sollte aber zunächst eine Strategie entwickeln und dies dann kontinuierlich umsetzen. Mit der CDU, der Partei des „Alles im Land ist großartig“, ließen sich Veränderungen schwer durchsetzen. Die neue Landesregierung hat nun die Chance auch die Verwaltung mit modernen Verfahren umzubauen. Dabei kommt der technologische Wandel dem Land entgegen. Mit modernen Web basierenden Diensten kann man die Einstiegskosten für neue Verfahren in der Verwaltung ganz erheblich reduzieren und erfolglose Projekte auch rechtzeitig ohne große Kosten wieder stoppen. Wichtig ist auch, dass der Einsatz von Web basierenden Lösungen, die Administration der Endgeräte und auch die Schulung der Mitarbeiter erleichtert und billiger macht. Vielleicht sollte jemand dem neuen Ministerpräsidenten ein Chromebook zum ausprobieren schenken

Zum Start sollte man sich einmal erfolgreiche Systeme, die außerhalb der offiziellen Linie der alten Landesregierung mal genauer ansehen z.B. für Schulen und Universitäten. Man kann ja auch von anderen lernen und muss das Rad nicht immer neu erfinden.

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