Atomkraft – ja bitte

US Army – Mobiles Nukleares Kraftwerk

Einige Alt68er erinnern sich noch an die „Atomkraft – Nein Danke“ Bewegung, die mit dem Aufstand der Bevölkerung tatsächlich eine wichtige Veränderung in Politik und Wirtschaft erreicht hat. Heute müssen sich die Atomkraft Gegner von ihren Greta-Enkeln vorhalten lassen, daß sie mit ihren Aktivitäten die CO2 Produktion gefördert und damit die Welt in den Klima Untergang treiben werden. Abgesehen von „kleineren“ Unfällen in Russland und Japan hat es keine größeren Unfälle mit Atomkraftwerken gegeben. Anders als bei Windrädern haben die Deutschen auch Kernkraftwerke an ihren Wohnorten geduldet. Schließlich gab es da viele Gewerbesteuern und Arbeitsplätze. Da muss man eben hinnehmen, daß ab und zu Menschen und Landstriche verstrahlt wurden. Für das Klima ist das sicher positiv.

Deutschland hat die Abkehr von der Atomkraft geschafft. Es gibt keine Infrastruktur mehr für den Bau und den Betrieb von Atomkraftwerken. Gerne bezieht man aber billigen Grundlast-Atomstrom aus Frankreich oder Tschechien. In vielen anderen Ländern laufen wie bei unseren Nachbarländern und in USA noch immer viele Kernkraftwerke.

Besonders lieben die Militärs kleine Kernkraftwerke für U-Boote und Satelliten. Die US Militärs haben nun erkannt, daß die Versorgung mit Wasser und Treibstoff bei Auslandseinsätzen sehr viel Geld kostet und die Versorgungswege eine bevorzugte Angriffsfläche für Partisanen sind. Das US Militär fördert die Entwicklung kleiner Atomkraftwerke, die durchaus für die Stabilisierung lokaler Netzwerke mit Sonnen- und Windkraftwerken dienen können. Private Investoren würden sicher das Risiko und die hohen Kosten der Entwicklung scheuen. Beim Militär spielt Geld keine große Rolle.

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Das reichste Land der Welt

Das reichste Land der Welt

Nachdem ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland den Untergang der Welt schon in acht Jahren befürchtet kommt aus USA von Finance + Money eine frohe Kunde. Finance + Money hat sich die Mühe gemacht, Länder nicht nur nach dem GDP oder dem durchschnittlichen Einkommen und Vermögen zu bewerten sondern auch Infrastruktur, Rechte der Bürger und soziale Werte zu berücksichtigen. Auch Gesundheitswesen und Exzellenz in der Bildung hat in der Bewertung einen hohen Stellenwert.

Zur allgemeinen Verblüffung stehen nicht die USA, Schweiz oder Japan auf Platz eins sondern Deutschland. Die deutschen Miesepeter sind natürlich der Überzeugung, daß die Redakteure von Finance+Money noch nie auf deutschen Autobahnen im Stau standen, noch nie mit der Bundesbahn gereist sind und nicht wußten, daß die norddeutsche Tiefebene in 8 Jahren im Meerwaser versinkt und die deutschen Politiker alle unfähig sind.

Allerdings wird so eine positive Nachricht in Deutschland nicht gern gesehen. Man will sich die schlechte Laune nicht von einer amerikanischen Zeitung verderben lassen. Die wenigen Positivisten in Deutschland werden selbst nach der Weihnachtspredigt in der Kirche nicht in Depressionen verfallen und darüber nachdenken was man tun kann damit Deutschland die #1 in der Money+Finance Liste bleibt.

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