Gewalt und Geld regieren die Welt

Geld_Int„Whoever controls the volume of money in any country is absolute master of all industry and commerce“ (Wer das Geldvolumen in einem Land kontrolliert ist der absolute Beherrscher der gesamten Industrie und des Handels) – James A. Garfield, President of the United States 1881

Diese Erkenntnis half dem Präsidenten wenig. Er wurde kurz nach seinem Amtsantritt von einem enttäuschten Wahlhelfer, der nicht Botschafter in Paris werden durfte, erschossen. Letztendlich siegt Gewalt auch über Geld. Traditionell verfügten die Herrscher sowohl über Polizei und Armee als auch über das Geldwesen (siehe Friedrich der große Geldfälscher). Die Armee kostete viel Geld musste aber immer wieder durch Kriege dafür sorgen, dass wieder Geld in die Kasse kam. Meister dieser Methode war Napoleon, dessen Kriege soviel Geld in die Kasse spülten, daß er ganz Europa beherrschen und politisch neu organisieren konnte. Die ISIS Anführer setzen die Strategie Napoleons in der Neuzeit um.

Im Moment verfügen nur China und USA über weltweite Macht beim Militär und beim Geld. In China sitzt die Partei an allen Hebeln während in USA der Geldadel die FED übernommen hat und auch die Politik steuert. Allein in den nächsten Wahlkampf werden 10 Milliarden $ vom Geldadel investiert. Die Akzeptanz des Dollars als weltweite Referenzwährung erlaubt es den USA beliebig viel Geld zu schöpfen, um den Lebensstandard in USA zu subventioneren. In China muss das Volk schwer arbeiten damit genügend Geld eingenommen wird. Damit kann die Partei an den weltweiten Finanzmärkten aktiv werden und mit den USA auch auf diesem Gebiet um die Weltherrschaft kämpfen. Der Euro spielt weltweit allenfalls eine Rolle als Klimpergeld.

Deutschland hat sich freiwillig auf die Verliererstraße begeben. Das Parlament hat keinerlei Einfluss auf die Geldschöpfung und die Finanzkontrolle der EZB. Militärisch ist Deutschland ein Bataillon der US kontrollierten NATO. Man darf bei den Aktionen gegen Gebühr zwar ein bischen mitmachen, so ähnlich wie die deutschen Soldaten bei Napoleon, aber entschieden wird in USA.

Nun hat die deutsche Politik aber mit dem „Kohl-Prinzip“eine Strategie gefunden, wie man von den Partnern zumindest formal geschätzt wird. Wenn immer bei einer Aktion Geld benötigt wird, ist Deutschland zur Stelle gemäß der Devise „Geld heilt alle Wunden“. Man handelt ähnlich wie der Verlierer in der Schulklasse, der Bonbons verteilt um sich beliebt zu machen. Nun stellt man aber fest, dass man sich mit Geschenken, vor allem wenn sie nach einiger Zeit weniger werden oder sogar ausbleiben, keine verlässlichen Freunde schaffen kann. Es gilt nach wie vor die großmütterliche Erkenntnis „Bevor du etwas Gutes tust – überlege dreimal“.

Deutschland liefert einen großen Teil seiner Exporte an Länder, die gar nicht bezahlen und wird dann des Exportdumpings bezichtigt. Immense Summen flossen und fließen vom Westen in den deutschen Osten, damit die Alt-SEDler und die Neonazis darüber schimpfen können. Dankbarkeit ist da schwer zu finden. Die griechische Regierung beschimpft die Deutschen würde sie am liebsten wegen „Verführung Minderbemittlerter“ anklagen, weil man ihnen zu lange Geld ohne Gegenleistung gegeben hat.

Nun kann Deutschland als relativ kleines Land in der Welt nicht die Rolle einer Großmacht spielen. Der Versuch über die EU an Bedeutung zu gewinnen ist wohl gescheitert. Die Schweiz ist aber ein gutes Beispiel, wie Bürger auch in einem sehr kleinen Land gut leben können, wenn man deren Arbeitsleistung und ihr Vermögen nicht verschenkt und sich seine soziale und kulturelle Identität bewahrt. Ein bischen mehr Schweiz und ein bischen weniger Internationale wäre den Deutschen durchaus zu empfehlen.

 

 

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Nicht die Griechen sind das Problem in Griechenland sondern das demokratische System

Tempel_RuineIn Stuttgart leben etwa 17000 Griechen, die schon längst voll integriert sind. Die griechischen Kinder fielen in den Schulen auf, weil sie besonders schnell deutsch lernten und häufig auch die weiterführenden Schule und danach deutsche Universitäten besuchen konnten. Auf allen Ebenen findet man heute Griechen, die oft zuverlässiger als Deutsche in ihrer Arbeit sind. Nun könnte es sein, daß die besonders die schlauen, tatkräftigen Griechen nach Deutschland ausgewandert sind. Wahrscheinlicher ist aber, daß es auch heute viele intelligente und auch gut ausgebildete Menschen in Griechenland gibt, die in Griechenland genauso erfolgreich arbeiten könnten wie in Baden-Württemberg.

Sie werden daran aber offensichtlich vom griechischen System gehindert. Die Tragik ist nun, dass die Griechen dieses „demokratische“ System mit dem Zank vieler Parteien, Korruption und „Beziehungswirtschaft“ selbst gebaut und mit ihren Wählerstimmen immer wieder gestützt haben. Offensichtlich sehen viele Griechen diese chaotischen Verhältnisse als einen wichtigen Teil ihrer „nationalen Würde“ und sind stolz darauf, daß sie immer wieder politische Führer finden, die bereit sind, das politische Chaos noch zu vergrößern. Geradezu dreist wird es aber, wenn die Griechen fordern, dass andere Bürger der EU dieses System mit ihren Einkommen unterstützen. Ohne DDR Einsicht „durch eigene Schuld in die Gagge geraten“ wird sich in Griechenland nichts ändern und die Hilfe von außen wird austrocknen und zum Schluß sogar ausbleiben. Da hilft auch eine „demokratische“ Volksabstimmung wenig, daß die Anderen bezahlen müssen.

Die Griechen sind in er EU aber nicht das einzige Land, das mit einem maroden System wirtschaftet, das nachweislich eigenverantwortlich nicht selbständig  überleben kann (in Deutschland: Berlin, Bremen, Saarland mit vielen Ministerposten und Dienstlimousine). Die Griechen sind da eben schon einen Schritt weiter und damit Vorreiter für andere „stolze“ Staaten. Merke: „Dummheit und Stolz wachsen auf demselben Holz!“

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