Die Schweiz – sicherer Himmel (Cloud) für IT Anwendungen

Paragraph-rotDer US Geheimdienst hat seinen großen IT Firmen einen Bärendienst erwiesen und ihnen das große Geschäft mit den IT Diensten in der CLOUD gründlich verdorben. Nicht einmal US Firmen werden ihre sensitiven Daten auf Systemen speichern wollen, auf die Tausende von Mitarbeitern der Geheimdienste und Fremdfirmen Zuriff haben. Die deutschen IT Firmen, die jetzt ihren Kunden weismachen wollen, dass in Deutschland der Datenschutz ernst genommen wird, werden allerdings auch enttäuscht werden. In Deutschland wird zwar viel über Datenschutz gesprochen aber die Daten der Bürger und der Unternehmen werden aber weder durch Gesetze noch die Justiz genügend geschützt. Dazu kommt, dass Deutschland die in der EU beschlossenen Gesetze umsetzen muss. Für Firmen bedeutet das, dass sie in einem völlig unübersichtlichen rechtlichen System agieren müssen. Hier bietet sich einmal wieder die Schweiz als sicherer Hafen auch für CLOUD Anwendungen an. Die großen internationalen Firmen haben ihre EU Hauptquartiere in der Schweiz nicht nur wegen der günstigen Steuern angesiedelt sondern auch wegen der stabilen Gesetzeslage. Die Schweiz hat auch genügend sichere Tunnel und verlässlichen Strom aus Wasserkraft um große Rechenzentren zu betreiben. Mangelnde IT Sicherheit ist leider kein Kavaliersdelikt sondern ein massiver Standortnachteil.

Meine private CLOUD (PrivatPortal) ist schon seit Jahren in der Schweiz!

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Gesundheitssystem Griechenland – marode aber nicht unterfinanziert

Bru_Sunset._TIm Moment läuft gerade eine Medienkampagne gegen die Sparmaßnahmen, die in den PIGS Staaten durchgeführt werden müssen, wenn der Konsum dort nicht mehr mit Geld von außen unterstützt wird. Die betroffenen Regierungen wehren sich meist mit Maßnahmen, die den Großteil der ärmeren Bevölkerung treffen. Da steigt dann der Volkszorn, der dann auf allen Medienkanälen gezeigt wird. So sah man jüngst in unserem ÖR Fernsehen einen herzzerreißenden Beitrag über die armen Griechen, die sich keine ärztliche Versorgung mehr leisten können.  Da müssen die EU Gelder wohl weiterhin fließen um das Schlimmste zu verhindern. Schaut man sich das griechische Gesundheitssystem aber einmal näher an, so gibt es in Griechenland sowohl mehr Ärzte als auch Krankenhausbetten als z.B. in Italien. In Griechenland wird auch ähnlich wie in Italien fast 10% (Deutschland 10.4%) des Bruttoszialprodukts für das Gesundheitswesen aufgewendet. Der absolute Betrag/Einwohner ist zwar etwa 20% niedriger als in Italien. Das wird aber durch die geringeren Löhne wieder ausgeglichen. Dass man mit 20% weniger Geld als in Griechenland für 100% der Bevölkerung ein ähnlich gutes Gesundheitssystem wie die USA (Platz 38)aufbauen kann zeigt Slowenien (Platz 39). Die Qualität des Gesundheitssystems in Griechenland (Platz 14) bewertet die World Health Organization (WHO) sogar besser als unser Gesundheitssystem. Den Griechen geht es also mit den Geldern aus der EU im Durchschnitt besser als uns. Die fehlende Krankenversicherung für die Armen ist ähnlich wie in USA politisch gewollt. Wie fast immer liegen die Probleme in Griechenland bei Politik und Organisation aber nicht an fehlendem Geld.

Quelle: AOK Bundesverband Gesundheitspolitik in Europa

Demografische und gesundheitsökonomische Kennzahlen Griechenland

  • Einwohnerzahl (2011): 11,34 Millionen
  • Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (2010): 21.500 Euro
  • Arbeitslosenquote (2011): 17,7 Prozent
  • Erwerbsquote (2011): 71,3 Prozent
  • Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (2007): 9,6 Prozent
  • Zahl der Krankenhausbetten (2009): 4,6 je 1.000 Einwohner
  • Zahl der Ärzte (2008): 6,0 je 1.000 Einwohner

Demografische und gesundheitsökonomische Kennzahlen Italien

  • Einwohnerzahl (2011): 60,62 Millionen
  • Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (2010): 24.500 Euro
  • Arbeitslosenquote (2011): 8,4 Prozent
  • Erwerbsquote (2011): 75,4 Prozent
  • Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (2009): 9,5 Prozent
  • Zahl der Ärzte (2009): 3,4 je 1.000 Einwohner
  • Zahl der Krankenhausbetten (2009): 3,6 je 1.000 Einwohner

Demografische und gesundheitsökonomische Kennzahlen Slowenien

  • Einwohnerzahl (2011): 2,05 Millionen
  • Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (2010): 20.700 Euro
  • Arbeitslosenquote (2011): 8,2 Prozent
  • Erwerbsquote (2009): 58,9 Prozent
  • Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (2009): 9,1 Prozent
  • Zahl der Ärzte (2009): 2,4 je 1.000 Einwohner
  • Zahl der Krankenhausbetten (2009): 4,6 je 1.000 Einwohner
  • Zahl der Krankenversicherten (2007): 100 Prozent
  • Beschäftigte im Gesundheitswesen (2009): 24.573 Personen
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