Heizenergie sparen mit intelligentem Thermostaten von Apple Entwickler

 

Mit intelligenten Thermostaten kann man ohne großen Aufwand etwa 20% der Heizkosten sparen. Dadurch können Privathaushalte nicht nur ihre Heizkosten senken sondern auch mehr CO2 sparen als mit Solar-oder Windkraftanlagen zur Stromerzeugung. Intelligente Thermostaten verschandeln auch nicht die Landschaft und können billig produziert und einfach montiert werden. Intelligente Thermostaten haben aber einen Nachteil – ihre Besitzer sind weit weniger intelligent als ihre Thermostaten! Meist sind die programmierbaren Thermostaten falsch programmiert und vergeuden damit Energie. Nur mit komplexer Hausmanagementtechnik erreicht man eine Verringerung der Heizkosten von mehr als 20%.

Tony Fadell, der bei Apple jahrelang an iPhone und íPad mitentwickelt hat, ist bei Apple vom „Ease of Use Virus“ befallen worden und bringt nun einen selbstlernenden Thermostaten (Nest Learning Thermostat) auf den Markt. Der Thermostat arbeitet über WLAN, stellt fest ob überhaupt jemand im Raum oder im Haus ist, lernt selbständig die Gewohnheiten der Hausbewohner und regelt die Raumtemperaturen selbständig. Es wird vor der wahrscheinlichen Nutzung vorgeheizt und die Temperatur auch schon vor Verlassen des Raumes abgesenkt. Natürlich kann man mit dem iPhone die Voreinstellungen korrigieren. Die neuen Thermostaten kosten zur Zeit noch 250 $ können aber in einigen Jahren ähnlich wie Handys sicher unter 50 $ verkauft werden.

Dies ist ein schönes Beispiel dafür, dass man mit innovativen Technologien weit mehr und schneller Energie sparen kann als mit der deutschen Klimaideologie, die einseitig auf Solar- und Windkraft Energie setzt und mit dem Kopf durch die aufwändig gedämmte Wand geht.. Energie sparen geht einfacher und schneller als neue Energieinfrastruktur zu schaffen.

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Schusters nächster Schuss in den Ofen – nur 600 Besucher/Tag in der Stadtbibliothek

Nachdem sich nun auch die Stuttgarter Zeitung dem Problem mit den Aufzügen angenommen hat (Überraschung – man hat den 3. Aufzugschacht zugemauert, um die Kosten für den Aufzug zu sparen) kommt so nach und nach heraus, was bei der Gigantonomie des Stuttgarter Oberbürgermeisters und seines willfährigen Gemeinderats so alles schief läuft.

Die Problem mit den verstopften Aufzügen führt die Leiterin der Stadtbibliothek u.a. darauf zurück, dass anstatt der erwarteten 400 Besucher/Tag jetzt 600 Besucher/Tag in die Stadtbibliothek kommen. Ein toller Erfolg?

Die Bibliotheksleiterin und der Stuttgarter Gemeinderat sollten mal einen Ausflug in die Stadtbibliothek  Böblingen (47 000 Einwohner) machen. In die äusserst zweckmäßige und bei der Bevölkerung beliebte Bibliothek kommen nämlich im Schnitt 650 Besucher/Tag. Das Gebäude hat auch eine ansprechende Archtektur, liegt aber mitten in der Stadt direkt neben Schulen und Volkshochschule. In vielen Ecken findet man gemütliche Leseplätze. Die Online Ausleihe ist mindestens ebenso gut organisiert wie die in Stuttgart. Vernünftigerweise haben sich da einige Gemeinden zusammengetan, um ein gutes Angebot machen zu können. Wahrscheinlich arbeiten in der Stadtbibliothek Stuttgart zehn mal mehr Leute als in Böblingen. Die umgekehrte Schuster Pyramide im Quader hat zehn mal höhere Baukosten und sicher auch zehn mal höhere Betriebskosten als die schöne Stadtbibliothek in Böblingen. Geschätzt kostet jeder Besuch in der Stadtbibliothek die Stadt Stuttgart 50 €! Wer hat der hat.

Die neue Stadtbibliothek ist weiteres unschönes Beispiel wie in Stuttgart öffentliche Gelder durch zugebaute Fenster hinausgeworfen werden.

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