Das nächste Sorgenkind in Baden-Württemberg – die SPD

Die FDP in Baden-Württemberg hat eindrucksvoll gezeigt wie man als Juniorpartner in der Regierung sehr schnell scheitern kann. Nun will sich auch die SPD nach der Wahl als „Ankündigungspartei“ in die Nesseln setzen. Anstatt nach dem Reinfall mit Herrn Drexlers Rolle bei S21 eine etwas vorsichtigere Strategie zu verfolgen wird lauthals nach der Volksbefragung gerufen und Herr Schmid meint ähnlich wie Herr Westerwelle zu jedem Thema gleich ohne viel zu überlegen eine Meinung abgeben zu müssen, ohne dass auch nur eine geringe Chance besteht, dass er und die SPD etwas bewirken kann. Da merkt man eben die Unerfahrenheit und die „Fremdsteuerung“ aus Berlin. Er sollte sich ein Beispiel an Herrn Kretschmann nehmen, der sich als zukünftiger Ministerpräsident von B-W sehr zurückhält und sich jetzt offenbar sehr gut überlegt, welche Versprechungen er noch machen oder noch aufrecht erhalten kann. Obwohl sich Koch und Kellner sich auf Augenhöhe gegenüber stehen gibt es doch signifikante Unterschiede. Entweder muss die SPD ihre Rolle als Juniorpartner in der Regierung akzeptieren oder sie wird ein ähnliches Schicksal wie die FDP erleiden.

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Das 2.6 l Auto kann man schon kaufen – bei Chevrolet in USA!

Der Chevrolet Volt erreicht mit der Elektro Hybrid Technologie – Batterie + Benzin-Lade-Motor 91,7 miles/gallon (entspricht 2,6 l/100 km MilesperGallon Rechner). Den Chevrolet Volt gibt’s schon ab  32 780 $(23 000 €) demnächst gibt es ähnliches Modell von Opel in deutschland. Im Gegensatz zu dem von Toyota und deutschen Firmen favorisierten Kombi-Hybrid-Antrieb wird der Chevrolet Volt nur von Elektromotoren angetrieben und kann bis zu 80 km nur mit dem Elektroantrieb und Batterie fahren. Das reicht für den typischen Stadtverkehr sicher aus. Ein kleiner Benzinmotor, der mit konstanter Drehzahl im Optimum läuft, lädt nur die relativ kleine Batterie bei längeren Strecken auf. Dadurch wird das Fahrzeug billiger und erreicht 500 km Reichweite mit einer Tankfüllung. Da müssen sich die deutschen Automobilfirmen wohl auf dem Weltmarkt warm anziehen. Die Chinesen können so etwas sicher noch billiger als die Amerikaner. Mit dieser Technik kann man den Benzinverbrauch für Autos in kurzer Zeit verringern. Allerdings macht diese Bauweise nur Sinn, wenn man eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 130 km/h auch auf Autobahnen einführt. Das werden in Deutschland aber nicht einmal die Grünen wagen und sich den Zorn von BILD und ADAC zuziehen.

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