CDU & FDP Ausrede – man wählt ja eine Partei und nicht Herrn Mappus

Inzwischen sind die Parteimitglieder von CDU und FDP nicht mehr so  begeistert von ihrem Kandidaten für das Amt des Miniterpräsidenten, wenn sie den Zorn der bürgerlichen Wähler über Rückzug vom Atomausstieg und „durchregieren“ bei S21 und beim Kauf der EnBW an den Infoständen zur Landtagswahl zu spüren bekommen. Langsam wird auch den Bürgern klar, dass Herr Mappus mit der EnBW vor allem zwei marode Kernkraftwerke eingekauft hat, die praktisch unverkäuflich sind und deren Stillegung Milliarden kosten wird. Gewinne werden da wohl auf Jahre nicht mehr ausgeschüttet.

Die Parteimitglieder benutzen bei solchen Diskussionen gerne das Argument, dass man bei der Landtagswahl ja eine Partei und nicht Herrn Mappus wählt. Leider haben sowohl die SPD als auch die FDP Mitglieder und alle Landtagskandidaten Herrn Mappus auf den Schild gehoben. Offensichtlich sind sie so naiv, dass sie den Charakter und die Methoden ihres Chefs vorher nicht erkannt haben. Sorry Landtagskandidaten der CDU und FDP, kein Wähler glaubt mehr, dass die Landtagsabgeordneten und Minister in einer Regierung Mappus mehr zu sagen haben als „Grüß Gott“.

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Informationen über Kernkraftwerke und Notfallpläne – für Nicht-Experten

Der Notfallplan des Kernkraftwerks Biblis erklärt auch für Laien anschaulich wie das Kernkraftwerk Biblis funktioniert und womit man als Bürger bei „Störfällen“ rechnen muß. Das ist sicher etwas geschönt dargestellt gibt aber einen recht guten Eindruck was alles passieren kann. Die Atomindustrie weist natürlich sofort hin, dass in Deutschland weder so starke Erdbeben noch Tsunamis auftreten wie in Fukushima und damit die deutschen KKWs sicher seien. Leider hat man da schnell vergessen, dass die KKW GAUs in USA (Three Miles Island 1979 der gleiche Siedewasser Typ wie in Fukushima) durch Materialfehler und Tschernobyl 1986 bei einem Sicherheitstest aufgetreten sind. Speziell Sicherheitstests bei älteren Reaktoren sind sehr gefährlich, weil da extreme Situationen im Reaktor getestet werden. Kleiner Trost -die Uralt Technologie mit nur einem Kühlkreislauf wird in Deutschland aber nicht mehr eingesetzt. Trotzden kann sich die deutsche Bevölkerung da schon auf die von Frau Merkel angeordneten Sicherheitstests freuen. Wenn getestet wird kommen immer Fehler ans Tageslicht.

Inzwischen ist auch klar, dass es in Baden-Württemberg so laufen wird wie in diesem Blog bereits im September 2010 vor dem EnBW Kauf vorhergesagt. In dem von Frau Gönner zurückgehaltenen  Sicherheitsgutachten für Neckarwestheim I werden erhebliche Nachrüstungen gefordert. Dann wird man feststellen, dass das zu teuer wird und die Restlaufzeiten auf die anderen KKWs übertragen. Damit kann die EnBW Kosten reduzieren und lustig hohe Profite einfahrenn, die nicht an die Kunden weitergegeben werden. Herr Mappus braucht ja diese Profite um zu zeigen, dass er strategisch richtig gehandelt hat. Dass das Geld dann an anderen Stellen im Landeshaushalt fehlt, spielt ja keine Rolle.  Wahrscheinlich will die EnBW dann sogar vom Bund für die vorzeitige Stillegung entschädigt werden. Diese Entschädigung wird dann natürlich wieder auf die Kunden umgelegt. Sicher kommt aber raus, dass es diesen Plan schon lange gab und die Wähler einmal mehr für dumm verkauft werden sollen. Mal sehen ob’s klappt.

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