Vater und Mutter vieler Kriege sind Nationalismus und Geld

Das Volk
Das Geld Friedrich der Grosse Geldfälscher

Kriege werden gerne im Namen des Vaterlandes geführt. In der Ukraine wird auf beiden Seiten mit Nationalstolz für das Volk und das Vaterland gekämpft. In Deutschland ist das nach zwei verlorenen Kriegen nur noch bei rechten Randgruppen populär.

Sowohl Russland als auch die Ukraine haben aber eigentlich kein Volk sondern viele Bürger mit unterschiedlicher Sprache, Religion und Ethnik, genau wie USA, Australien, Canada und inzwischen auch Deutschland. Die Nationalstaaten sind sehr künstliche Gebilde deren Grenzen und Herrschaften sich im Laufe der Jahrhundert dauernd verändert haben. Interessant ist dass die Gründungslegende Russlands auf einer Horde von Wikingern (Rus) in Kiew gegründet ist, die aus Schweden kam und von den lokalen Fürsten zu Herrschern gewählt wurden. Mehrere Jahrhundert gehörte die Ukraine zum Königreich Litauen-Polen mit Ausnahme der Krim und der Küste am Schwarzen Meer. Mit der Geschichte lassen sich wohl beliebige Ansprüche an Gebiete der Ukraine begründen.

Kriege wurden meist wegen Hunger nach grösserer Macht und ganz trivial wegen Geld durch Raub und Steuern angezettelt.

Dem tumben Volk wurde erzählt dass es wahlweise für Gott, für das Vaterland oder die Ehre kämpfen müsste. Die Mütter waren dann stolz dass sie viele Soldaten geboren und im Krieg verloren hatten.

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Putin- der Grosse Geschichtsfälscher

Deutsche Medien berichten auffallend wenig über die Fakten und Hintergründe der Westerweiterung Russlands (immerhin standen die russischen Panzer schon mal in Berlin) und des Überfalls auf die Ukraine.

Quelle: Wikipedia

Putin erklärt die Ukraine und Belarus ganz frech zum russischen Stammland und die tumbe deutsche Presse u.a. schlucken das. In Wahrheit war das Gebiet von 1569 bis 1795 Staatsgebiet der Königlichen Republik Polen-Litauen Das war ähnlich wie Österreich ein Staat mit vielen Völkern, Sprachen und Religionen dazu einer erstaunlich modernen Verfassung und einem gewählten König. Demokratie gab es allerdings nur für die Adligen ähnlich wie im übrigen Europa. Allerdings gehörte ein Streifen am Schwarzen Meer und die Krim zu Russland.

Bei der Belagerung von Wien durch die Türken retteten die polnisch-Litauischen Flügel-Reiter in der Schlacht am Kahlenberg das christliche Abendland. Mit ihren großen Pferden (Trakehner), die mit Gänseflügeln gegen die Pfeile der Türken „gepanzert“ wurden, waren sie den türkischen Reitern überlegen und konnten so das christliche Abendland vor den Türken retten.

Die Deutschen haben leider ein völlig falsches Geschichtsbild von Polen. Der Agressor „Friedrich der Große“ , der Putin des 18. Jahrhunderts, wird in Deutschland glorifiziert. Polen wurde dagegen bei den Nazis diffamiert „Aus dem Osten kam noch nie etwas Gutes“. (Eigentlich müssten die Russen sagen „Aus dem Westen (Franzosen, Deutsche) und aus dem Osten (Mongolen, Türken) kam noch nie was Gutes“. Nazi Filme stellten die Menschen im Osten als Untermenschen dar. Im zweiten Weltkrieg wurde Polen schwer getroffen. Das Staatsgebiet von Polen wurde von den Russen nach Westen verschoben und die Polen wurden selbst zu Flüchtlingen.

Nur wenige Deutsche haben Polen besucht und die Menschen und deren Kultur kennengelernt. Leider trägt die derzeitige polnische Regierung nicht zu einer Verbesserung des Bildes der Deutschen von Polen bei. Dagegen beeindruckt die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung im Ukraine Konflikt und kann hoffentlich das Bild der Deutschen von Polen verbessern

Friedrich der Grosse Geldfälscher – Vorbild Putins?

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