Die Pleite der Grünen Eisenbahnromantiker

Alles Glück der Erde liegt im Schotter

Immer wieder schwärmen Grüne Politiker und Klimawandler von der Rettung der Welt durch Eisenbahnen und ÖPNV. Das bekannteste Projekt ist wohl Stuttgart 21, der Umbau des Stuttgarter Kopfbahnhofs in ein riesiges Loch und Tunnelsystem, das immer teurer und ineffizienter wird. Entstanden ist das Projekt als riesige Bau Spekulation verschiedener Interessengruppen, die für eigene Vorteile und Profite arbeiten. Die Grundidee war eine hochwertige Fläche für Bauspekulation aus dem Bahnhofsgelände zu schaffen. Begeistert haben die Stadtverwaltung, das Land BW und die Grünen den Köder der Baumafia geschluckt. In einem Stern Artikel wird das Wirken der Weinberghäusle Mafia schön beschrieben.

Der geheime Zweck des Projekts war eine riesige Bauspekulation mit dem Bahngelände das durch S21 frei werden sollte. Verkauft wurde das Projekt als wichtiges Element des europäischen Schnellbahnnetzes. Nachdem milliardenschwere Verträge von damaligen Regierungspartei CDU am Parlament vorbei abgeschlossen wurden, haben die Grünen nach der Übernahme der Regierung sich eine „Legitimation“ durch eine dubiose Volksbefragung verschafft. Bürger, die gegen das S21 Projekt waren mussten mit JA stimmen. Das haben viele Bürger nicht durchschaut, NEIN angekreuzt und das unsinnige Projekt S21 wurde weiter verfolgt.

Zur Korrektur der Pläne wurde eine Bürger Beteiligung unter Leitung von Heiner Geissler durchgeführt. Dabei kamen eklatante Planungsfehler ans Licht. Die Korrekturen verursachen Milliarden an Mehrkosten und verzögern die Fertigstellung um mehrere Jahre.

Immerhin kann man jetzt sagen, dass die Bürger es so gewollt haben. Die jahrelangen Bauarbeiten haben Banken und Versicherungen, traditionell mit vielen Mitarbeitern, aus der Stadt vergrault.

Hotels und Geschäfte haben keine Kunden mehr. Investoren für die vielen geplanten Bauprojekte auf dem leer geräumten Bahngelände finden sich nicht. Der nächste Schildbürger Streich ist der neu geplante neue Anschluss des Stuttarter Flughafens an das Bahnnetz. Dabei sollen die Bürger weniger fliegen und der Stuttgarter Flughafen ist bereits jetzt nur noch ein Regionalflugplatz für Urlaubsflüge. Geschäftsleute fliegen immer weniger. Direktflüge ins Ausland sind mangels Passagieren Mangelware. Dafür muss man mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen fahren (über eine Bummelstrecke mit überfüllten, unpünktlichen Zügen).

Der S21 Bahnhof wird noch einige Jahre brauchen bis zur Fertigstellung und bis der letzte Stuttgarter Bürger bemerkt, dass sich ihr Stadtnetz durch das Projekt S21 verschlechtert hat.

Nun wurde die Schnellbahnstrecke von Stuttgart nach Ulm (nur die Gleise!) eingeweiht. Ganz stolz berichtete ein Vertreter des Baden-Württembergischen Verkehrsministeriums dass sich mit der Neubaustrecke die Fahrzeit von Stuttgart nach Ulm um 20 Minuten verkürzt. Die Strecke wird täglich nur von 400 Suttgartern zur Fahrt nach Ulm benutzt. Dafür sind über 2 Milliarden € ein stolzer Preis. Das Problem ist einfach, dass es gar nicht soviel Nachfrage nach Bahnfahrten gibt. Mit der Corona Pandemie hat sich die Zahl der Bahnfahrer nochmal reduziert.

Durch das Grüne Baden-Württemberg fahren schwere, mit Diesel betriebene Züge in denen meist nur wenige Passagiere fahren zu Bahnhöfen, wo niemand hinfahren will. Die Bürger auf dem Land müssen von Haus zu Haus fahren und nicht von einem abgelegenen Bahnhof zu einem anderen. Bei der Gründung der Bahnen wurden die Bahnhöfe ausserhalb der Städte angelegt. Zum einen weil dort Platz und billiges Bauland verfügbar war und zum andern weil Bahnhöfe im Krieg ein bevorzugtes Ziel für Bombenangriffe waren.

Kein Wunder dass die private Eisenbahngesellschaft Abelio Pleite machte. Die Grüne Landesregierung ist sofort mit den Geldern der Bürger eingesprungen. Hauptsache die Grünen Bahnromantiker können sich ihren Illusionen hingeben. Sie träumen von einem Deutschland Netz wie in der Schweiz wo man im Stundentakt mit Bus und Bahn fast jeden Ort erreichen kann. Man vergisst aber dass der ÖPNV für Staat und Bürger etwa doppelt so teuer ist als in Deutschland. Das können und wollen sich nur die reichen Schweizer leisten.

So langsam dämmert es den Bürgern in Baden-Württemberg dass die Träume der Grünen Politiker viel Geld kosten, das in der Gesellschaft dringend an anderen Stellen gebraucht würde.

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Wie ist das 1.5 Grad Ziel eigentlich definiert und wie wird gemessen?

Alle Welt redet zur Zeit über das 1.5 Grad Ziel. Fragt man aber die radikalen Verfechter des 1.5 Grad Ziels wie das eigentlich gemessen wird, kann weder der typische Grüne noch die Fridays for Future Jünger eine vernünftige Antwort geben. Die sogenannte Wissenschaft ist sich genauso wenig einig wie man das Klima beeinflussen kann oder ob z.B. das Eis in der Antarktis schmilzt oder wächst.

Bei allen Diskussionen über die Aktionen zur Klimawende wird immer vergessen dass alle wirksamen Maßnahmen Zeit und Resourcen – Geld, Technologie und Menschen mit speziellen Kenntnissen benötigen. Mit Sicherheit können weder Grüne noch Klimaschwatze und Klimakrieger dazu einen Beitrag leisten.

70% der Erdoberfläche ist Meer

Das Meer bestimmt das Klima der Erde weit mehr als die Landmasse. Vom Meer kommen die Stürme und der Regen. Leider erwärmt sich das Meer nur sehr wenig und viel langsamer als Luft und die Landmasse. Eine interessante Frage ist nun wie man über Meer und Land eine globale Temperatur berechnen kann. Man sollte sich das von einem Klimaexperten oder von einem Klima Schnatterlieschen erklären lassen. Leider gibt es keine eindeutige Definitionen.

Vergleichbare Klimadaten gibt es etwa ab 1950 von 4000 Stationen, die mehrheitlich auf der Nordhalbkugel verteilt sind.

GISS Meßstationen
Nord-Süd Verteilung GISS Meßstationen

Feste Meßstationen auf den Meeren gibt es nicht. Hier kann man sich GISS Temperatur Daten , gemessen und mit verschiedenen “Harmonisierungen”, ansehen. Diskussion: GISS Anomalies vs absolute Temperatures. Typisch sind die Toleranzen +- 0.6 Grad Celsius. Wie man daraus eine sinnvolle weltweite 1.5 Grad Erwärmung ableiten kann erschließt sich wohl nur Experten, die mit Klima ihr Geld verdienen. Fragwürdig ist wie man auf Grundlage dieser Datenlage die Änderung des Klimas zum gößten Problem der Erdbevölkerung erklären kann.

Tipp: Fragen Sie einen Experten wie die Mittelung und die Harmonisierung der weltweiten Temperatur Rohdaten erfolgt. Klima Schnatterer*innen werden wohl nicht einmal die Frage verstehen und mit Blah Blah Blah antworten.

Obwohl die Deutschen minimale Kenntnisse über das System Klima haben glauben sie mal wieder die Welt retten müssen. Es fehlt nur ein Führer oder besser noch eine Führerin.

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