Piraten wollen in Schleswig-Holstein als Freie Abgeodnete agieren

Im Landtag von Schleswig-Holstein haben wir nun eine Situation, wie sie für viele demokratische Länder in Europa typisch ist oder sein wird. Die Vielfalt der Meinungen der Bevölkerung bildet sich in einer größeren Zahl von Parteien im Parlament ab. Den großen „Volksparteien“ laufen die Wähler davon (oder sind deren Politiker den Wählern davon gelaufen?). Koalitionen von Parteien sind schwierig und fragil. Man wird also in Zukunft auf einige Freie Abgeordnete  (siehe Manifest) angewiesen sein sowohl bei der Bildung von Regierungen also auch bei wichtigen Sachfragen.

Die Piraten in Schleswig-Holstein haben nun erklärt, dass sie genau eine solche Rolle einnehmen wollen bei der es z.B. keinen Fraktionszwang gibt. Die anderen Parteien müssen also durch Argumente überzeugen, wenn sie regieren wollen. Einige Freie Abgeordnete können bei knappen Mehrheitsverhältnissen auch Intriganten (Heide-Mörder) und Egoisten in den konventionellen Parteien ausbremsen. Eigentlich gar keine so schlechte Idee für ein Parlament. Es wird interessant sein zu sehen, ob man mit Freien Abgeordneten vernünftige Politik machen kann. Schleswig-Holstein ist hier sicher eine ideale, überschaubare Umgebung, um so etwas einmal auszuprobieren.

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