Klimawandel und Hitzewelle 2018

Der Klimawandel ist bei den Philosophen, Literaten und auch bei Politikern angekommen. Mit Sicherheit wird der Klimawandel grosse Veränderungen in der globalen Welt bringen. Verblüffend wieviele Menschen darüber reden, die nicht einmal elementare Grundkenntnisse des Phänomens haben.

Das hat drei Gründe:

  • Die Physik des Klimawandels ist komplex und kann mit „gesundem Menschenverstand“ (#Einbildung) nicht verstanden werden.
  • Die Forschung zum Klimawandel ist äusserst populär, das heisst man kann dafür leicht Forschungsgelder erhalten.
  • Es ist extrem schwer Forschungsergebnisse für  grössere Zielgruppen sinnvoll darzustellen – man muss einen Mittelweg zwischen Genauigkeit und Vermittelbarkeit finden.
  • Es gibt unzählige Veröffentlichungen von den Tweets Donald Trumps bis zu speziellen Forschungsberichten zu Teilaspekten von häufig introvertierten Wissenschaftlern. Die Berichte werden in Englisch geschrieben und können damit schon von einem Grossteil der deutschen Bevölkerung nicht verstanden werden.

Nun haben wir in Deutschland Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Rede und Schrift. Da beim Thema Wetter (ein Teilaspekt des Klimawandels) ja jeder Bürger mitreden, kann man lebhafte sinnige und unsinnige Diskussionen erwarten.

 

Das Informationsportal der ZAMG des Bundesministeriums für Bildung,Wissenschaft und Forschung, Österreich, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Grundlagen und Auswirkungen des Klimawandels, die medial und didaktisch sehr gut aufbereitet ist.

Dort findet man auch die Definition der Meteorologen für Hitzewellen (Kisely Tage) die in den letzten Jahren häufiger wurden. Die Hitzewelle in Wien dauerte am 2. August bereits 10 Tage und weitere 6 Hitzetage werden erwartet. Die Rekordhitzewelle im Jahr 2003 dauerte 29 Tage.

Einige überraschende Wissenschaftliche Ergebnisse:

Die Klimavariabilität , also die Wetterschwankungen und Extremereignisse haben entgegen den in den Medien verbreiteten beiläufigen Aussagen in den letzten 200 Jahren und auch in den letzten 30 Jahren nicht zugenommen – zumindest im beobachteten Alpenraum für den genaue Daten vorliegen.

Auch Starkregen hat ähnlich wie in Deutschland nicht zugenommen obwohl es im Alpenraum wärmer geworden ist. Die Sprecher und Experten der Talkshows von ARD und ZDF sollten sich von ihren Meteorologen informieren lassen. Auch so mancher Schnellsprech-Grüne sollte die Sommerpause für Nachhilfestunden in Meteorologie nutzen.

Auch etwas Nachhilfe in Statistik könnte nicht schaden. Da Starkregen immer wieder an unterschiedlichen Orten auftritt gibt es Deutschland viele Orte in den der Starkregen zugenommen hat. Die Orte auf die kein Starkregen niederging werden natürlich nicht erwähnt! Dort beklagt man sich über die Trockenheit.

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