#SaturdaysForPhysics – Mehr Wissen übers Klima

Das Klima ist in aller Munde aber nur in ganz wenigen Hirnen. Deshalb gibt es hier im Blog demnächst einige Nachhilfestunden in #SaturdaysForPhysics. Die Fachartikel zum Klimawandel werden in Englisch veröffentlicht und sind somit den meisten Abgängern von deutschen Schulen nicht zugänglich.

IPCC ist in aller Munde aber kaum jemand weiß, was diese IPCC Organisation eigentlich ist. Das IPCC ist eine politische Organisation – das sieht man bei den Vollversammlungen mit den politischen Repräsentanten aller angeschlossenen Länder. Dazu gibt es Expertengruppen, die in einem komplizierten Prozess Berichte generieren, die sowohl wissenschaftlich als auch politisch ausgewogen sein sollen.

Der wesentliche Einflussfaktor auf das Klima ist das Meer, das ja 71% der Erdoberfläche bedeckt und etwa 91% der von der Sonne gelieferten Energie aufnimmt. Dabei wird auf dem Meer recht wenig gemessen [1]. In Europa kennt man allenfalls den Golfstrom. Wenn der sich verringert braucht man in Europa keine Angst vor Erderwärmung haben.

Strömungen im Meer
71% der Erdoberfläche sind Meere
Das Meer ist keine Badewanne in der das Wasser langsam steigt!

Ein sehr guter Überblick des deutschen Wetterdienstes in Deutsch über den Stand der Meteorologie zum Thema Klima und Grundlagen der beteiligten Prozesse in Atmo- und Troposphäre.

Strahlungsbilanz der Erde

Die Wissenschaftler vom Deutschen Wetterdienst werden vom Bund finanziert. Sie werden aber offensichtlich von der Politik zu Klimafragen nicht konsultiert und tauchen auch in den ÖR Medien nicht auf.

Literatur:

[1] Understanding Global Temperature Measurements https://www.climate.gov/news-features/understanding-climate/climate-change-global-temperature
Wichtig: Welche Referenz Periode wird benutzt. Im Artikel werden die Mittelwerte der GMT für folgende Referenzperioden benutzt 1850 – 2018, 1880-1900 (Vorindustrielles Zeitalter) , 1901-2000 , 1986 – 2005 , 1981 -2010, 1988 – 2017 . Je nachdem welche Referenzperiode man verwendet erhält man unterschiedliche Werte der Temperaturerhöhung. Eine vernünftige Referenzperiode ist 1950 – 1980 weil es vor 1950 keine verläßlichen Meßungen mit genügend großer Zahl von Meßpunkten gibt. Die 1950 – 1980 Referenzperiode wird als Basis für GISS Temperatur Daten verwendet, deren Daten meist in Publikationen verwendet werden..

Wetten daß kaum jemand der eine GMT Erhöhung zitiert, weiß auf welche Referenzperiode sich der Wert bezieht: die Temperatur der Luft 2m über dem Erdboden, über dem Meer oder über Meer und Erdboden. Einfach mal den Pseudoexperten fragen ob die zitierte GMT über 5, 10 oder korrekt über 30 Jahre gemittelt wurde.

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