Russlands brutale Kriegführung

Auch gegen die eigenen Soldaten und das eigene Volk – eine unendliche Geschichte.

Verblüffend ist wie wenig die westeuropäische Gesellschaft über die Russische Geschichte und die russische Seele weiß. Rudimentär hat man von der Herrschaft der Zaren und von der kommunistischen Revolution gehört. Prägend für die Russen war aber die Jahrhunderte währende Schreckensherrschaft der mongolischen Horden, deren Strategie immer Brutalität und sinnloses Morden und Plündern ohne Rücksicht auf eigene Verluste war (auch bei den Kriegen in Europa üblich). Das ist der Kern der Saga von RUS auf die Putin sich so gerne bezieht. Auch das russische System der Oligarchen geht auf das Khan System der Mongolen zurück. Auch damals hat man Soldaten aus den eroberten Gebieten rekrutiert und in den vordersten Linien geopfert..

Auch Napoleon wurde durch Brutalität bezwungen. Man brannte Moskau selbst nieder. Napoleon und seine Armee hatten danach weder Unterkunft noch Verpflegung für den Winter und mussten und sich “geschlagen” nach Frankreich zurückziehen.

Im 2. Weltkrieg kämpften russische Verbände (an der Seite ukrainischer Nazis, die auch massiv an der Vernichtung der Juden beteiligt waren) gegen die kommunistische Armee siehe Russen in der Wehrmacht

Ukrainische Brigade bei der NS Parade auf dem Truppenübungsplatz Münsingen – Ukrainische Brigaden im 2. Weltkrieg

In der Ukraine spielen National Sozialisten (Nazis) bis heute eine wesentliche Rolle in der Politik und stellten beim Maidan Aufstand den militanten Flügel.

Diese Gruppierungen, speziell die Asow Armee, nutzt Putin heute noch als Nazi Feindbild. Dabei werden von Putin alle nationalen Minderheiten, die sich Großrussland nicht unterordnen wollen, als Nazis denunziert. Putins schnelle Söldner Truppe, die Organisation Wagner , sind gemäß dieser Definition keine Nazis.

Der Artikel Unendliche Resource Mensch in der NZZ beschreibt wieviele Verluste Russland in den Kriegen in Kauf genommen hat auch ohne ein Kriegsziel zu erreichen. Ein klassisches Beispiel ist der Krieg gegen Finnland im 2.Weltkrieg, den Russland trotz zehnfach höherer Zahl von Soldaten (und Verlusten) nicht gewinnen konnte. Im Krieg gegen Deutschland war man mit dieser Strategie aber erfolgreich. Die verlorenen Kriege wurden durch Propaganda in Siege umgemünzt. Die Bevölkerung ist stolz auf das russische Militär obwohl die Herrschenden das Militär meist zur Unterdrückung der Bevölkerung genutzt haben.

Die Drohungen Putins und der russischen Machthaber vor einem 3. Weltkrieg sind gefährlich und ernst zu nehmen. Eigene Verluste durch einen Atomkrieg schrecken weder die Führung noch die Bevölkerung. „Dummheit und Stolz wachsen am selben Holz.“

Die Deutschen vergessen nur zu gern, dass sie von Hitler genauso getäuscht und manipuliert wurden wie die russische Bevölkerung von Putin heute. Selbst die Frauen mit Mutterkreuz waren stolz wenn ihre Männer und Söhne im Krieg gefallen waren!

Empfehlung: nach Kanada auswandern oder Luxusjacht kaufen – beides ist nicht einfach!

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