Zu viel Windstrom im Nordwesten der USA

Obwohl in Deutschland die USA in der Öffentlichkeit gerne als Öko Verweigerer und Energieverschwender dargestellt wird, gibt es in USA speziell im Nordwesten Regionen, die schon viel weiter in der Nutzung der Windernergie sind, als die deutschen Grünschwätzer. Dort weht der Wind in manchen Regionen so stark und regelmäßig, dass sich die Windräder kommerziell lohnen und jetzt zum Teil schon zu viel Strom generiert wird. An Sturmtagen generieren die Anlagen sogar schon mehr Strom als überhaupt gebraucht wird. Die Abgabe des überschüssigen Stroms an Pumpspeicherwerke ist begrenzt, da speziell in Zeiten starker Winde z.B. im Winter, die Staubecken schon durch den natürlichen Niederschlag gefüllt sind. Natürlich kann man die Windräder abschalten, was natürlich die Betreiber der Windräder nicht so gerne sehen. Die Stromlieferanten versuchen deshalb überschüssige Energie bei den Kunden loszuwerden und auch noch etwas Geld damit zu verdienen. Eine interessante Methode ist dabei die Speicher von Elektrospeicheröfen aufzuheizen. Pech ist dabei, dass man selbst in USA die Elektrospeicherheizungen als veraltete Energiefresser abgebaut hat. In Zukunft würde man auch gerne große Heißwassertanks bei den Kunden aufheizen. Die Kunden würden dann für Stromabnahme in den fürs Netz kritischen Zeiten durch Sondertarife belohnt. Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass man anstatt dem üblichen Schwarz-Weiß Denken unserer Ökopaxe subtilere technische Überlegungen anstellen muss, wenn man die Energieerzeugung erfolgreich umbauen will.

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Hinter einer erfolgreichen Frau steht immer häufiger ein schlauer Mann

Es gehört heute bereits schon zum guten Ton, bei allen Gelegenheiten die Benachteiligung der Frauen bei Führungspositionen zu beklagen. Immer wieder wird gefordert, dass der Staat beliebig viele Hilfen und Einrichtungen zur Verfügung stellt und bezahlt, die es Frauen erlauben mit einem Bruchteil der Zeit und des Aufwands ähnliche Karriere zu machen wie Männer. Dabei wird gerne übersehen, dass für die Männer mit Familie Karriere auch nur dann möglich ist, wenn ihre Frauen die Familienarbeit übernehmen. Dies  gilt besonders für die ersten 10 Berufsjahre, die für den Erfolg im Beruf sehr wichtig sind. Ohne längere Abwesenheit für Dienstreisen (auch ins Ausland), Schulungen usw , die mit einem typischen deutschen Familienleben schwer vereinbar sind, macht heute niemand mehr Karriere. Hinter einem erfolgreichen Mann steht meist eine kluge Frau.

Wenn man das erkannt hat, müssten sich Frauen, die mit Familie Karriere machen wollen, einen Mann suchen, der sie mit der Familienarbeit unterstützt. Ein schönes Beispiel ist die neue Bürgermeisterin von Hechingen, Dorothea Bachmann, eine Mutter mit drei Töchtern, die mit über 70% der Stimmen gewählt wurde. Den Job kann Frau Bachmann problemlos übernehmen weil ihr Hausmann die Familienarbeit übernimmt. Auch der Mann von Regine Stachelhaus, ehemals Chef von HP Deutschland, und jetzt Vorstand bei Eon, unterstützt die Karriere seine Frau als Hausmann. Als Musiker hätte er es wohl schwer gehabt, genug Geld für die Familie herbei zu schaffen. Frau Stachelhaus war auch so clever, den Absprung von HP vor dem Niedergang der deutschen Niederlassung zu machen. Das konnte auch eine Frau im Management nicht verhindern.

In Familien, in der die Frau wesentlich mehr verdient und größere Karrierechancen hat als der Mann, scheint dies doch eine vernünftige Lebensform zu sein. Wir brauchen also eine Hausmannquote damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen können.

Für über 40% der Frauen unter 40 ist die Familie sowieso kein Handicap für die Karriere. Sie sind kinderlos (siehe Statistisches Bundesamt) – Tendenz steigend.

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