Der Euro ist gleich für viele in der EU – aber nicht die Gesetze!

Unsere Politiker werden nicht müde zu verkünden, dass die EU zu Grunde gehe, wenn man den Euro als gemeinsame Basis in der EU abschafft. Dabei gibt es genügend große und kleine Länder, die Mitglied in der EU sind, aber eine eigene Währung haben wie z.B. England, Schweden, Tschechien, Litauen usw. Auch auf anderen Gebieten kann von einem einheitlichen System in der EU nicht die Rede sein. Besonders schlimm sind die unterschiedlichen Rechtssysteme in den verschiedenen Ländern. Wer schon mal versucht hat, von einem italienischen Hotelier zu Unrecht kassiertes Geld wieder zu bekommen, kann sicher ein privates Klagelied davon singen. Noch schlimmer ist es, wenn Unternehmen von einem Kunden in einem anderen Land, ihr wohlverdientes Geld wollen. Es wird geschätzt dass allein Firmen in Europe etwa 55 Milliarden $ im Jahr an Geld verlieren, weil sie Prozesse um offene Rechnungen in einem anderen Land scheuen. Das sind anonyme Transferzahlungen, die in die Größenordnung der geplanten Euro Kreditsicherungen kommen. Vielleicht sollte man hier vorrangig mal für Ordung sorgen und sich nicht nur auf den gemeinsamen Euro konzentrieren.

PS Das Eintreiben von ausstehenden Zahlungen in Sizilien kann ihre Gesundheit gefährden!

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GM greift mit Elektroauto-Systemen an

In USA hat man erkannt, dass mit Elektroautos der Niedergang der amerikanischen Autoindustrie aufgehalten werden kann. Die US Regierung unterstützt deshalb aktiv die Elektro-Autotechnologie. Anders als die deutschen Premiumhersteller, die nach wie vor nur teure Autos herstellten wollen, kommt GM mit dem Volt (vorwiegend mit Nutzung von Opel Technologie) mit einem Alltagsauto auf den Markt, der mir Hybrid Technologie nur 2.1 l Sprit pro 100 km/h verbrauchen soll. Zusätzlich will GM eine Solar Infrastruktur aufbauen. Der Kunde bekommt nicht nur das Auto sondern das gesamte Solar Ladesystem für das Elektro Auto geliefert. Dadurch entwicklen sich völlig neue Geschäftsmodelle in der Automobilbranche. Da die Kosten des Elektroautos sehr stark durch Halbleitertechnologie und Software und weniger durch Motor und Getriebe der konventionellen Fahrzeuge bestimmt werden, ergeben sich für die amerikanischen Autofirmen neue Chancen. Die Fertigung der Karosserien und Fahrgestelle wird man wohl ins Ausland verlagern und sich in USA auf die Schlüsselkomponenten konzentrieren. Apple hat vorgemacht, wie man damit ein konventionelles Geschäftsfeld umkrempeln kann.

Die Deutsche Autoindustrie sollte primär nicht auf direkte Subventionen für den Kauf von Elektrofahrzeugen setzen, sondern darüber nachdenken, dass der größte Vorteil für den Kunden, die private Solartankstelle ist, die den Kunden unabhängig von Oel- und Strommonopolisten macht. Dafür braucht man dann auch keine Mineralölsteuer oder Neue Energie Abgabe zahlen.

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