Marco Bülow, wurde als SPD Kandidat in direkter Wahl in Dortmund gewählt. Damit ist er als Bundestagsabgeordneter durch die Mehrheit der aktiven Wähler in seinem Wahlkreis besser legitimiert als die vielen Genossen, die über Listen mit viel Geklüngel ins Parlament gekommen sind. Da er sich mit der derzeitigen SPD Parteilinie nicht mehr identifizieren kann ist es richtig, daß er aus der SPD austritt. Seine ehemaligen Parteigenossen möchten nun, daß er sein redlich erworbenes Mandat zurückgibt. Das sollte er keinesfalls tun – schließlich haben ihn die Wähler und nicht die SPD Genossen gewählt. In Zeiten des Nierdergangs der erVOLKSlos Parteien werden sich wohl noch mehr unabhängige Bundestagsabgeordnete vom Acker machen, um ihre Chancen für eine Wiederwahl zu erhöhen.
Marco Bülow sollte sich aber gut überlegen ob er sich der Bewegung von Sarah Wagenknecht Aufstehen anschließt. Da kommt man nur von der Nahles-Falle in die Wagenknecht-Mühle. Es ist besser Freier Abgeordneter als Mitglied einer kleinen Gruppe von Sektierern zu sein. Marco Bülow hat mutig bisher in Partei und Parlament richtig gehandelt. Er hat weder Andrea Nahler als SPD Parteivorsitzend noch Angela Merkel als Bundeskanzlerin gewählt. Er hat wohl mehr Gespür für die politischen Strömungen und Notwendigkeiten bewiesen als die Mehrheit der SPD Genossen.
Im Zeitalter der Koalitionen von kleinen Parteien können Freie Abgeordnete, die nach Sachlage und ihrer gemäß ihrer Überzeugung abstimmen, in Zukunft sehr wohl politischen Einfluß nehmen. Wer wagt gewinnt – der Wagenknecht verliert!
Siehe auch:
Versager steigen auf – Nahles und Dobrindt
Schulz, Söder, Nahles – bei Parteimitgliedern hui bei Wählern Pfui
Dem kann man ohne Bedenken zustimmen und vielleicht wird dan auch die Diskriminierung im Bundestag auch endlich ein Ende finden.